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Annex 2: Beleg für die Arbeit des WWF bei der Identifizierung von Gebieten mit hohem Schutzwert, Gran Chaco

Das Ziel des WWF ist es, ein Maximum an Biodiversität zu schützen. Durch das starke Wachstum der menschlichen Bevölkerung und des damit einhergehenden Ressourcenverbrauchs sowie politische und wirtschaftliche Interessen ist die Biodiversität weltweit bedroht. Wir müssen unsere Möglichkeiten und Kräfte bündeln, um dieser Bedrohung zu begegnen. Eine wichtige Möglichkeit besteht darin, Gebiete zu identifizieren, die sich durch einen besonderen Reichtum an Biodiversität auszeichnen. Dies heißt jedoch nicht, dass alle anderen Gebiete damit für eine Landnutzung freigegeben werden.  

 

Die folgenden Karten[1] illustrieren ein solches Verfahren, wie es für den Gran Chaco von der WWF Partnerorgansiation Fundacion Vida Silvestre Argentina (FVSA) zusammen mit anderen in der Region tätigen Organisationen durchgeführt wurde: The Nature Conservany (TNC), Wildlife Conservation Society (WCS), und der Fundacion Para el Desarollo Sustenable del Chaco. An dem Prozess waren mehr als 100 Experten der Region beteiligt.

© WWF
© WWFLupe

Die kleinen Karten auf der rechten Seite zeigen Gebiete, in denen es eine besonders hohe Biodiversität vonbestimmten Tiergruppen gibt, z. B. von Säugetieren oder Vögeln, oder auch von ganzen Ökosystemen. Mit Hilfe eines geographischen Informationssystems (GIS) werden diese einzelnen Karten überlagert. Je dunkler die Rotfärbung, desto stärker ist die Überlappung der Hot spots für verschiedene Gruppen und desto schützenswerter sind die Gebiete.

 

Häufig fließen in solche Karten weitere Informationen mit ein, etwa zur aktuellen Bedrohung durch menschliche Siedlungen und die Ausbreitung von landwirtschaftlicher Kulturfläche. Am Ende steht eine Karte, die die prioritätensetzung für alle Schutzbemühungen wiederspiegelt. Für den Gran Chaco ist eine solche Karte unten für die terrestrischen Ökosysteme abgebildet. 49 Prozent der Fläche werden als hoch schützenswert klassifiziert.

© WWF
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