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Neue Arten am Mekong entdeckt

Der Vögel fressende Fangzahn-Frosch

© David S. Mc Leod / WWF Greater-Mekong

Der Vögel fressende Fangzahn-Frosch

Seit 1967 untersuchen Forscher bereits den Dschungel in der thailändischen Provinz Nakhon Ratchasima. Der Lemnonectes megastomias ist ihnen aber mehr als 40 Jahre durch die Lappen gegangen. Erst 2007 war es soweit und der kuriose Frosch wurde der Wissenschaft präsentiert. Er gilt nicht nur unter Zoologen als eine wahre Sensation. Das liegt an seinen beiden Zähnen, die ihm aus dem Unterkiefer wachsen. Er wird als ein ausgesprochener Opportunist beschrieben, zumindest was die Wahl seiner Nahrung betrifft. Auf seinem Speiseplan stehen neben Insekten auch die eigenen Artgenossen. Die Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass der etwa handflächengroße Frosch Vögel jagt, denn einige Exemplare wurden mit verräterischen Federn im Gesicht gesehen.

Wenn das nicht schon kurios genug wäre, erlangte der Fangzahn-Frosch in Thailand zusätzliche Bekanntheit, als er 2009 Teil einer Kriminalgeschichte wurde. Eine Kiste mit drei Exemplaren der seltenen Spezies wurde aus einer Zuchtstation gestohlen. Ob hier Amphibiensammler involviert waren ist nicht bekannt.

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