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Philosophie der Tiere

Friedrich Nietzsche (1844-1900): Der Mensch, das Tier in Ketten

© Michael Poliza / WWF

Friedrich Nietzsche (1844-1900): Der Mensch, das Tier in Ketten

Gegen das christliche Weltbild erklärt Nietzsche: Der Mensch ist „durchaus keine Krone der Schöpfung, jedes Wesen ist, neben ihm, auf einer gleichen Stufe der Vollkommenheit“. Moral, Religion und Metaphysik haben den Menschen in Ketten gelegt, sodass er verlernt hat, sich „wie ein Thier zu gebärden“. Besonders hoch angesehen hat Nietzsche den Löwen; lediglich das Kind in seiner kompromisslosen Weltbejahung erreicht noch eine höhere Entwicklungsstufe.

(„Der Antichrist“, 1888, „ Menschliches, Allzumenschliches II“, 1878, „Also sprach Zarathustra“, 1883–85)

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