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WWF-Bild des Tages

Ab in den Süden

Wedellrobbe © iStock / Getty Images

Ab in den Süden

Diese Weddellrobbe hat gut lachen: Keine der über 5000 verschiedenen Säugetierarten hält es so weit im Süden aus wie sie. Mit einer geschätzten Population von bis zu einer Millionen Tieren zählt sie zu den charakteristischsten Vertretern der Antarktis und gilt momentan nicht als gefährdet. Ihr Lebensraum umfasst die Packeisgrenze rund um den gesamten Kontinent. Auf dem Eis bewegen sich die Robben ungelenk und langsam, ihr Körper ist sehr viel besser an das Leben unter Wasser angepasst. Wenn die Tiere nach ihren Lieblingsspeisen tauchen, dauert es lange bis ihnen die Luft knapp wird: Sie können ihren Atem bis zu einer Stunde anhalten und Tiefen von bis zu 600 Meter erreichen.



Streber-Wissen: Selbst wenn das antarktische Eis im Winter eine Dicke von bis zu zwei Metern erreicht, geht der Weddellrobbe die Puste nicht aus: Um in Ruhe Luft holen zu können, hat jedes erwachsene Tier ein persönliches Eisloch. Die Robben knabbern regelmäßig an dessen Rand, um es auch im Winter freihalten zu können. Gelegentlich kommt es zwischen einzelnen Wedellrobben zu Kämpfen um die lebensnotwendigen Löcher in der Eisdecke.



Der WWF setzt sich im Rahmen der Antarctic Ocean Coalition (AOA) für die Einrichtung großer Meeresschutzgebiete im Südpolarmeer ein, darunter auch die Weddellsee, nach der die Robbe ihren Namen hat.

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