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Höchste Ehrung für den Präsidenten des WWF Deutschland

10. Juli 2009

Professor Dr. Detlev Drenckhahn erhält das Verdienstkreuz am Bande

 

Der WWF gratuliert seinem Präsidenten Prof. Dr. Detlev Drenckhahn. Der Würzburger Medizinprofessor wurde am Freitag für sein Engagement in den Bereichen Medizin, Ökologie und Naturschutz mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

 

Mit dem Orden zeichnet der Bundespräsident die Geehrten für ihre Verdienste um das Gemeinwohl aus. Zu den neuen Ordensträgern gehört auch Professor Detlev Drenckhahn, Inhaber des Lehrstuhls für Anatomie II an der Universität Würzburg und Präsident des WWF Deutschland.

 

„Detlev Drenckhahn (64) engagiert sich seit vier Jahrzehnten im Bereich der Wissenschaft für Humanmedizin sowie für Ökologie und Naturschutz“, heißt es in der Laudatio. Prof. Drenckhahn ist sowohl Lehrstuhlinhaber und Forscher als auch Studiendekan der Medizinischen Fakultät. Seit 2005 ist er außerdem Präsident des World Wide Fund for Nature. Er ist der erste deutsche Präsident des WWF, der diese Aufgabe ehrenamtlich ausübt.

 

Als Sprecher der Aktionsgemeinschaft Nordseewatten und des WWF war Detlev Drenckhahn zwischen 1975 und 1985 maßgeblich daran beteiligt, dass die Eindeichung der Nordseewatten in großem Umfang verhindert und ein Nationalpark eingerichtet wurde. Dadurch blieb ein wichtiger Lebensraum zwischen Afrika und Arktis für die zahlreichen wandernden Vogelarten erhalten. Im Juni 2009 wurde das Wattenmeer von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

 

Der Forschungsschwerpunkt des Anatomen Prof. Drenckhahn ist die Struktur- und Zellbiologie des Herz-Kreislauf- und des Nervensystems. Er ist Chef-Herausgeber der Zeitschrift „Histochemistry And Cell Biology“ und Herausgeber des führenden Standardlehrbuchs der menschlichen Anatomie und Entwicklungsgeschichte. Darüber hinaus ist er Mitglied des Fachkollegiums „Grundlagen der Biologie und Medizin“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Senator der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie Ehrenmitglied der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

Als anerkannter Wissenschaftler engagiert er sich vorbildlich für Ökologie und Naturschutz und erhält mit dem Verdienstorden die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

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