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WWF-Artenlexikon

Nördlicher und Südlicher Minkwal (Zwergwal) (Balaenoptera acutorostrata und Balaenoptera bonaerensis)

Lebensraum Minkwale sind mit zwei Arten in tropischen und polaren Gewässern beider Hemisphären verbreitet.
Geografische Verbreitung Auf beiden Erdhalbkugeln, im Südpolarmeer häufiger
Gefährdungsstatus IUCN: "Gefährdung anzunehmen"
CITES: Anhang I (außer Population B. acutorostrata in West Grönland: Anhang II)
Bestandsgröße Nördlicher Minkwal: etwa 100.000 bis 200.000 Individuen
Südlicher Minkwal: weniger als 760.000 Individuen
Trend: Bestand stabil bis leicht ansteigend
Minkwal. © Jürgen Freund / WWF-Canon
Minkwal. © Jürgen Freund / WWF-Canon

Walfänger interessierten sich erst für sie, als die Großwale fast ausgerottet waren

Minkwale, auch Zwergwale genannt, werden bis zu zwölf Meter lang, bis zu zehn Tonnen schwer und bis zu 50 Jahren alt. Sie ernähren sich bevorzugt von kleinen Krebstieren, können aber auch kleinere Fische fressen.

Trotz der relativ geringen Größe gehören diese Furchenwale zu den Großwalen und kommen in tropischen und polaren Gewässern auf Nord- wie Südhalbkugel der Erde vor, im Süden allerdings häufiger. Es gibt zwei Arten, den Nördlichen und den Südlichen Minkwal.

Durch den Walfang wurde ihre Zahl deutlich verringert, so dass sie, trotz inzwischen wieder leicht ansteigenden Bestandszahlen, von der Weltnaturschutzunion IUCN unter der Kategorie "Gefährdung anzunehmen" eingestuft werden.

Weiterführende Informationen

Der WWF unterstützt Projekte zum Schutz bedrohter Walarten – zum Beispiel durch Förderung von Walschutzgebieten, Entwicklung von Maßnahmen gegen unbeabsichtigten Beifang von Walen in Fischereigeräten oder Studien über den Einfluss von Meeresverschmutzung auf die Wale.

Weitere Tierporträts im WWF-Artenlexikon

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