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Groß, schwer und clever

Elefanten sind, mit bis zu 3,30 Metern Schulterhöhe und sechs Tonnen Gewicht die größten heute lebenden Landsäugetiere der Erde. Sie haben den größten Kopf, den längsten Rüssel und das größte Gehirn: Schon bei neugeborenen Elefanten wiegt es über vier Kilogramm – später, bei ausgewachsenen Tieren, dann bis zu 5,4 Kilogramm.

Afrikanischer Elefant. © Michael Poliza / WWF
Afrikanischer Elefant. © Michael Poliza / WWF

Die Familie der Elefanten umfasst zwei Gattungen: Loxodonta (Afrikanischer Elefant) und Elephas (Asiatischer Elefant).

 

In Afrika kommen zwei Arten vor, der Savannenelefant (L. africana) und der Waldelefant (L. cyclotis). Der Asiatische Elefant (E. maximus) wurde von Wissenschaftlern in 5 Unterarten untergliedert: Ceylon-Elefant (E. m. maximus), Indischer Elefant (E. m. indicus), Sumatra-Elefant (E. m. sumatranus), Malaya-Elefant (E. m. hirsutus) und Borneo-Zwergelefant (E. m. borneesis).

 

Markant für alle Elefanten sind neben ihren langen Rüssel auch die Stoßzähne, wobei bei den Afrikanischen Elefanten beide Geschlechter Stoßzähne tragen – bei den Asiatischen Elefanten hingegen nur die Bullen. Des Weiteren unterscheiden sich die Asiatischen Elefanten von ihren afrikanischen Vettern noch durch ihre kleineren Ohren, zwei deutliche Stirnhöcker am Schädel und einen etwas stärker gebogenen Rücken. Außerdem weist ihre Rüsselspitze lediglich einen „Greiffinger“ auf, während die Afrikanischen Elefanten über zwei Fortsätze verfügen.

 

Gemeinsam ist den Elefanten ihre Bedrohung durch den Menschen. Seit Jahrtausenden ist Elfenbein als Rohstoff für kunstvolle Schnitzereien, Skulpturen, Schmuck, Einlegearbeiten und luxuriöse Gebrauchsgegenstände begehrt, und Elefanten werden daher seit jeher gejagt. Neben der Bejagung waren und sind die Elefantenbestände vor allem aufgrund von Lebensraumverlust, durch nicht standortgerechte Landwirtschaft, agroindustrielle Großprojekte, menschliche Siedlungen und Straßenbau bedroht.

 

Der WWF setzt sich seit seiner Gründung 1961 für den Schutz der Elefanten ein. Allein seit 1995 hat die Umweltstiftung über 60 Projekte zum Schutz der afrikanischen Elefanten unterstützt.

 

Die WWF-Schutzstrategie für die Asiatischen Elefanten sieht besonders wichtige Projekte in acht Regionen vor, beispielsweise in Indien und Nepal sowie auf Sumatra und Borneo.

 

Die Umweltstiftung unterstützt auch das von TRAFFIC durchgeführte Programm ETIS (Elefant Trade Information System).

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