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Stand: 06.11.2013

Panda sucht Panda

Nur noch rund 1600 Große Pandas leben heute in freier Wildbahn. Der Schwund ihres Lebensraums macht es ihnen immer schwerer, zueinander zu finden. Doch dagegen können wir etwas tun.

Die Verbreitung des Großen Pandas © WWF (zum Vergrößern bitte klicken)

Die Bergwälder Chinas, Heimat der Pandas, wurden in den letzten Jahrzehnten im großen Stil abgeholzt, in Felder und Siedlungen umgewandelt, von Straßen zerschnitten, in immer kleinere Inseln zerstückelt. Das macht den Pandas das Leben schwer: Sie verhungern, wenn es zu wenig Bambus gibt. Sie werden überfahren, wenn sie neue Reviere suchen. Und sie bleiben einsam.

Die Pandas auf ihren einzelnen Waldinseln finden innerhalb der höchstens zwei bis drei Tage im Jahr dauernden Paarungszeit oft nicht zueinander. Wenn Panda und Panda aber nicht zueinander kommen, gibt es immer weniger Panda-Babys.


Wir müssen die Lebensräume der Pandas nicht nur erhalten, sondern unbedingt verbinden. Nur so kann das Überleben des Großen Pandas gesichert werden.

Wir müssen etwas tun. Und wir wissen, was zu tun ist:

Lebensräume verbinden

Wir müssen die Bergwälder vernetzen, damit die Pandas wandern und zueinanderfinden können. Wir schaffen Waldkorridore und bauen Wildtierbrücken über Straßen.

Schutzgebiete erweitern

Bis 2015 soll der geschützte Wald auf drei Millionen Hektar ausgedehnt werden – die Fläche Belgiens! Wir arbeiten dazu Hand in Hand mit Gemeinden und Forstbehörden.

Wildhüter ausbilden

Der WWF schult Wildhüter im Einsatz neuer Techniken wie GPS und Infrarotkameras, mit denen sie die Bestände der Pandas überwachen können.

Lebensunterhalt sichern

Illegale Nutzung von Holz und Wildpflanzenarten sowie die Wilderei zerstören die Natur. Wir erschließen für die Menschen vor Ort alternative Einkommensquellen wie die Imkerei oder den Verkauf heimischer Wildfrüchte.

Öko-Tourismus ausbauen

Je wertvoller die Natur auch im wirtschaftlichen Sinn ist, umso leichter fällt es den Einheimischen, sie zu respektieren, zu schützen und zu erhalten.

Helfen Sie uns dabei - für den Schutz der Großen Pandas!

Der WWF und die Pandas

Großer Panda © John MacKinnon / WWF-Canon
Großer Panda © John MacKinnon / WWF-Canon

1980 gelang dem WWF eine Sensation: Als erste private Naturschutzorganisation durfte er in China arbeiten. Damit starteten wir den Einsatz für unser Wappentier.

Noch im Jahr 1981 begannen wir in der Provinz Sichuan mit dem Bau eines Forschungs- und Schutzzentrums für Pandas. Wissenschaftler erforschten in unserem Auftrag über vier Jahre lang die Bambusbären, um Erkenntnisse für wirksamen Schutz zu gewinnen.

Heute ist der WWF mit zehn Büros und mehr als 120 Mitarbeitern in China vertreten. Der WWF unterstützt die chinesische Regierung und Gemeinden vor Ort, die Panda-Wälder mit ihren Bambusvorkommen zu erhalten und zu vergrößern. Über 60 Reservate wurden bisher eingerichtet.

Großer Panda - Informationen in deutscher Gebärdensprache von Annika Bußmann

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