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Stand: 11.11.2016

Luchse - die Pinselohren kehren zurück

In den vergangenen Jahrhunderten wurde der Eurasische Luchs (Lynx lynx) wegen seines begehrten Fells und als Räuber von Schafen, Ziegen und anderen Nutztieren und als Konkurrent für Jäger gnadenlos bejagt. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war er aus weiten Teilen Mittel- und Südeuropas verschwunden. Rückzugsgebiete fand er in abgelegenen Regionen der großen Gebirgszüge wie den Pyrenäen, Alpen oder Karpaten. In Deutschland lebten die letzten Exemplare im Bayerischen Wald.

Der Luchs in Deutschland

Untersuchungen lassen vermuten, dass im Bayerischen Wald mittlerweile etwa wieder zwei Dutzend Luchse leben und sich fortpflanzen. Auch im Pfälzer Wald, in Hessen, im thüringischen Nationalpark Hainich und im Schwarzwald gibt es Hinweise auf die Präsenz von einzelnen Luchsen. Seit 1999 läuft im Nationalpark Harz ein Luchswiederansiedlungsprogramm mit gezüchteten Tieren. Zwischen 2000 und 2006 wurden insgesamt 24 Luchse aus Gehegenachzuchten wiederangesiedelt. Mittlerweile sind zahlreiche im Freiland geborene Jungtiere nachgewiesen worden. 

Verbreitung des Eurasischen Luchses in Europa © WWF
Verbreitung des Eurasischen Luchses in Europa © WWF

Das macht der WWF zum Schutz der Luchse

Der WWF unterstützt das Luchsprojekt Bayern sowie die Luchsarbeit des Nationalparks Bayerischer Wald. Darüber hinaus unterstützt er in Baden-Württemberg die Umweltbildungsarbeit zum Luchs und ist Projektpartner bei der Wiederansiedelung von Luchsen im Pfälzer Wald.

WWF-Luchsbotschafterin Cassandra Steen © Robert Guenther / WWF

WWF-Luchsbotschafterin Cassandra Steen

„Luchse sind so wunderschöne und majestätische Tiere – und sie gehörten ganz selbstverständlich in unsere Wälder, bis der Mensch sie grausam ausgerottet hat. Helft den Katzen mit den hübschen Pinselohren bei der Rückkehr in ihre alte Heimat: Werdet Luchs-Pate!“

HELFEN SIE DEN LUCHSEN

Mit einer Patenschaft ab 15 Euro pro Monat begleiten und unterstützen Sie uns dabei, dass der Luchs in Deutschland wieder eine sichere Heimat findet.

KONTAKT

Moritz Klose

Referent Wildtiere Deutschland und Europa

030 311 777 199

moritz.klose(at)wwf.de

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Helfen Sie dem Luchs
bei seiner Rückkehr
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