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Vetter mit vier Unterarten

Schimpansen (Pan troglodytes) sind neben den Bonobos unsere nächsten Verwandten. Ihr Erbgut stimmt zu 98 Prozent mit dem unsrigen überein. Sie gelten als soziale und intelligente Tiere.

Schimpanse. © Michael Poliza / WWF
Schimpanse. © Michael Poliza / WWF

Zoologen untergliedern die Schimpansen in vier Unterarten, welche jeweils in West-, Zentral- und Ostafrika verbreitet sind:

  • Westafrikanischer Schimpanse (P. t. verus),
  • Zentralafrikanischer Schimpanse (P. t. troglodytes),
  • Ostafrikanischer Schimpanse (P. t. schweinfurthii) und
  • Nigeria-Schimpanse (P. t. vellerosus).

 

Die Bestände der Schimpansen haben dramatisch abgenommen. Die Ursachen dafür sind: Abholzung der Wälder, Wilderei sowie der illegale Handel mit ihrem Fleisch (bushmeat), das halten als Haustiere oder noch in den 1960er Jahren auch als Versuchstiere für die medizinische Forschung.

 

Die Arbeit des WWF konzentriert sich beim Schutz der Schimpansen auf die Entwicklung und Stärkung von Schutzgebieten in Nigeria und der Elfenbeinküste. In Zentralafrika ist der WWF am Aufbau und Management von Waldschutzgebieten in Gabun, der Zentralafrikanischen Republik, in Kamerun und anderen Ländern beteiligt. WWF-Projekte für Schimpansen gibt es beispielsweise im Dzanga-Sangha-Gebiet im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik und im berühmten Gombe-Nationalpark in Tansania (gemeinsam mit Jane Goodall).

Mehr Infos im Arten A-Z

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