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Stand: 11.10.2017

Herdenschutzmaßnahmen in der Mutterkuhhaltung

Auch in Sachsen-Anhalt sind derzeit 12 Wolfsterritorien bekannt. Weidetierhalter gehören zu den Ersten, die die Anwesenheit von Wölfen spüren, da die opportunistischen Beutegreifer auch ungeschützte Nutztiere ergreifen. Durch Schutzmaßnahmen wie spezielle Zäune oder Herdenschutzhunde lassen sich die Risiken für Nutztiere deutlich senken.

Spezialzaun als Herdenschutzmaßnahme © Kristina Gandl / WWF
Spezialzaun als Herdenschutzmaßnahme © Kristina Gandl / WWF
Weide von Swen Keller © Kristina Gandl / WWF
Weide von Swen Keller © Kristina Gandl / WWF

In Deutschland liegen insbesondere Erfahrungen zum Einsatz von Herdenschutzmaßnahmen bei der Schaf- und Ziegenhaltung vor. Auch wenn Rinder im Vergleich zu kleineren Nutztieren nur selten vom Wolf angegriffen werden, sind die Übergriffe auf Rinder in den letzten Monaten insbesondere in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt angestiegen. Deshalb möchte der WWF praktikable Herdenschutzmaßnahmen in der Mutterkuhhaltung erproben. Auf den Weideflächen des Mutterkuhhalters Swen Keller aus Aken /Kühren, der im März 2 Kälber und eine Mutterkuh durch den Wolf verlor, sollen deshalb der Einsatz eines speziellen Zaunsystems und die Verwendung von Herdenschutzhunden erprobt werden.

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Die Heimkehr
der Wölfe
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