Weltklimagipfel in Durban mit schwachem Ergebnis
Treibhausgase verbindlich reduzieren und damit die globale Erwärmung auf unter 2°C zu begrenzen – das war die Herausforderung an die Delegierten des UN-Klimagipfels (COP17). Nach mehr als zweiwöchigen Verhandlungen endet in Südafrika der Klimagipfel mit einem sehr mageren Ergebnis.
Die Beschlüsse sind reine Formelkompromisse. Es klafft nach wie vor ein immenser Abgrund zwischen den dringend notwendigen Maßnahmen und dem politischen Willen. Bei den Beschlüssen zur zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls blieb offen, wie die zahlreichen Schlupflöcher geschlossen werden sollen und welche Laufzeit diese Periode haben wird.
Dabei ist es höchste Zeit zu handeln: Die UN-Klimakonferenz 2011 sollte konkrete Perspektiven für eine verbindliche Klimaschutzpolitik liefern. Im vergangenen Jahr wurde so viel Kohlendioxid ausgestoßen wie niemals zuvor.
Bis zum 11. Dezember dauerte der Gipfel in Durban. Es war ein zäher Kampf um den richtigen Weg. An weiteren Verhandlungen unter dem Dach der Vereinten Nationen führt allerdings kein Weg vorbei.
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