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Das Internationale WWF-Zentrum für Meeresschutz

Ohne Meer kein Leben. Hier begann vor 3,5 Milliarden Jahren die Geschichte der Evolution. Auch heute sind Ozeane wahre Lebensspender: Mit 1.338 Millionen Kubikmetern Wasser bedecken sie 70 Prozent der Erdoberfläche und bieten Nahrung, Energie und Rohstoffe zugleich.

WWF-Zentrum für Meeresschutz
Vielfalt unter Wasser: Korallenriffe sind die Regenwälder der Meere. © Cat Holloway/WWF-Canon

Doch Überfischung, falsche Fangpraktiken und die Vernichtung großer Lebensräume in Korallenriffen, Flachmeeren und an Küsten haben Bestände vieler Arten von Meerestieren auf den niedrigsten Stand seit Menschengedenken schrumpfen lassen. Längst hat die Ausbeutung der Ozeane Ausmaße angenommen, die nicht nur die biologische Vielfalt der Erde, sondern auch unsere künftige Ernährung bedroht.

 

Deshalb engagiert sich der WWF heute in großen Dimensionen und setzt sich weltweit dafür ein, der noch fast grenzenlosen Ausbeutung der Weltmeere Einhalt zu gebieten, durch

 

• den Einsatz für eine nachhaltige Fischerei, die Fischbestände für nachkommende Generationen erhält und die Meeresumwelt schont;

• die Ausweisung und Betreuung von größeren Schutzgebieten in ökologisch besonders sensiblen Regionen,

• Lobbyarbeit für naturverträgliche Entwicklung und gegen zerstörende Eingriffe sowie gegen fahrlässige Ölförderungen und -transporte;

• Information über schleichende Vergiftung durch Umweltgifte wie Tributylzinn (TBT) sowie die

• Förderung eines naturverträglichen Tourismus.

 

Mit dem Internationalen WWF-Zentrum für Meeresschutz will der WWF Deutschland dazu beitragen, dass mindestens zehn Prozent der Ozeane dauerhaft durch Schutzgebiete gesichert werden und der industriellen Überfischung der Ozeane Einhalt geboten wird. Im Fokus der WWF-Arbeit stehen dabei zwei der wertvollsten Ökoregionen der Erde: Der Nordostatlantik inklusive Nordsee, Wattenmeer und Ostsee sowie die Westafrikanische Meeresregion.

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