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Heimat der letzten Großen Pandas

Ob Tempelanlagen und Kung-Fu Kämpfer, Mönche oder Mao – unsere alten Chinabilder beginnen zu verblassen. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung im bevölkerungsreichsten Land der Erde ist es, von der wir täglich in den Medien erfahren. Die stolz verkündeten jährlichen Wachstumsraten lassen westliche Wirtschaftsminister gelb vor Neid werden.

Doch das Wachstum hat fatale Auswirkungen auf die reiche chinesische Natur und Umwelt, von der die meisten von uns nur das Wappentier des WWF kennen. Denn wer weiß schon, dass China vom fischreichen Amur bis zum Qinhai-Plateau mit seinen Tibetantilopen, von der Wüste Gobi mit seinen seltenen Wildkamelen bis zur Heimat der letzten chinesischen Elefanten in den Regenwäldern Xishuang Bannas viel mehr zu bieten hat als den Großen Panda? China ist eines der artenreichsten Länder der Erde und vor allem der Südwesten des Landes beherbergt viele endemische und seltene Tier- und Pflanzenarten, von denen eine große Zahl vom Aussterben bedroht ist.

 

Der Große Panda hat sich auch für China schon früh als Symboltier für den Artenschutz etabliert. Bereits im Jahre 1938 stellte die Regierung die Tiere unter Schutz und seit den 1960er Jahren investiert sie große Summen in die Erforschung deren Lebensgewohnheiten und die Einrichtung von Pandareservaten. China ist sehr stolz auf diese einmalige Spezies, die in keinem anderen Land der Erde mehr zu finden ist.

 

Der Große Panda hat viel für den Naturschutz und die Bildung eines Umweltbewusstseins im Reich der Mitte getan und er entpuppt sich als Magnet für Tausende von chinesischen Touristen, die jährlich die Zuchtstationen Südwestchinas oder Randgebiete der Reservate, in denen wilde Pandas leben, besuchen. Um die Bestände der populären Bären zu vermehren und ihren natürlichen Lebensraum effizient zu schützen und zu vergrößern, arbeitet der WWF schon seit 1980 erfolgreich mit der chinesischen Regierung zusammen.

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