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Conservancies: Hilfe zur Selbsthilfe

Die Gemeindeschutzgebiete, die so genannten Conservancies, liegen immer außerhalb von staatlichen Schutzgebieten. Geschützte Tierarten wie Nashörner dürfen dort nicht gejagt werden. Aber bestimmte andere Wildtiere wie Impala-Antilopen – und zwar nach Quoten, welche die staatliche Wildschutzbehörde festlegt. Die Höhe der Quoten richtet sich immer nach dem Gesamtbestand der Tiere im jeweiligen Conservancy und wird erst nach tiefgehender Einschätzung des Tierbestandes und Wachstums festgelegt.

KaZa. © Thomas Macholz / WWF
KAZA. © Thomas Macholz / WWF

Die Wildschutzbehörde kontrolliert auch die Einhaltung der Quote. Die effektivste Kontrolle in den Concervancies erfolgt allerdings untereinander, da keiner in den Gemeinden ein Interesse daran hat, dass Einzelne wie vorher viel zu viele Tiere töten. Denn dann gäbe es keinen Anreiz mehr für ein Safariunternehmen, dort eine Lodge zu bauen. Und damit keine sichere Einnahme: Vom Lodge-Umsatz bekommt die Conservancy garantiert rund zehn Prozent – ganz abgesehen von den weiteren Geschäften mit Touristen, wie der Verkauf von lokal hergestellten Kunstartikeln. Andere Conservancies erreichen Ihr Einkommen aus pflanzlichen Produkten, sie ernten das Grass und verkaufen es an Lodges zur Dachdeckung. Jede Nutzung erfolgt unter strenger Nachhaltigkeitskontrolle damit die Ressourcen auch weiterhin existieren und in der Zukunft Einkommen für die Kommunen bringen. Ein Teil des Einkommens geht zurück in den Ressourcenschutz wie z.B die Bezahlung der Wildhüter.

   
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