Länderübergreifender Schutz für den Mekong
Die Mekong River Commission

- Asiens Lebensader: Der Mekong. © WWF-Canon / Martin Harvey
Im April 1995 einigten sich vier der sieben Anrainerstaaten des Mekong – Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam – auf ein gemeinsames Management des Flusses und seiner Ressourcen sowie der Entwicklung des ökonomischen Potenzials des Mekong. Zu diesem Zweck gründeten sie ein gemeinsames Gremium, die Mekong River Commission (MRC).
Mit Hilfe dieser Kommission soll eine gerechte und vernünftige Nutzung des Flusssystems sichergestellt werden – zum Wohle der Natur wie auch der lokalen Bevölkerung. Die Umsetzung der von der Kommission entwickelten Programme erfolgt auf Länderebene durch die Nationalen Komitees, die auch als Verbindung zwischen MRC und den nationalen Ministerien dienen.
China und Myanmar schlossen sich 2002 der Kommission als Dialogpartner an. Seit März 2002 ist auch der WWF durch eine gemeinsame Vereinbarung als wichtiger Partner der Kommission anerkannt worden.
Schwerpunktthemen der Kommission sind Landwirtschaft und Bewässerung, Schifffahrt, Wasserkraft und das Energiepotential des Mekong sowie Hochwasserschutz, Fischerei, Umweltschutz und Tourismus.
Mekong River Commission
