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Stand: 27.07.2017

EDEKA und Klimaschutz

© WWF
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Für EDEKA und den WWF sind der Klimaschutz und die Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes ein zentrales Thema auf dem Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit. Das unterstreicht auch die gemeinsame Stellungnahme zu Energiepolitik und Klimaschutz, die EDEKA und der WWF als Grundlage der gemeinsamen Arbeit im Bereich Klima erarbeitet haben:  

 

EDEKA und der WWF unterstützen die Energiewende als einen zentralen Baustein für eine nachhaltige und klimafreundliche Wirtschaftsweise. Bis zum Jahr 2022 sollen die deutschen Kernkraftwerke vom Netz gehen, bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 80% bis 95% sinken, die Erneuerbaren Energien signifikant ausgebaut und die Energieeffizienz deutlich gesteigert werden.

 

EDEKA als Unternehmensverbund hinterlässt – wie jeder Einzelne – einen „Treibhausgas-Fußabdruck“. Zum Beispiel durch die LKWs, die die Ware transportieren, oder durch den Energieverbrauch der Kühlmöbel in den Märkten. Auch bei der Herstellung von Produkten und deren Verpackungen fallen Treibhausgase an.

EDEKA UND DER WWF

Für EDEKA und den WWF ist die Begrenzung der globalen Erwärmung auf durchschnittlich unter zwei Grad Celsius verglichen mit vorindustriellen Niveaus ein zentrales Anliegen. Deshalb entwickelt EDEKA als einer der führenden Lebensmitteleinzelhändler zusammen mit dem WWF eine Klima- und Energieeffizienzstrategie. Dazu wird eine an den notwendigen Klimazielen orientierte Reduzierungsstrategie für Treibhausgasemissionen entwickelt und schrittweise umgesetzt. Auch bei der Herstellung von Produkten und deren Verpackungen fallen Treibhausgase an. EDEKA und WWF als Partner für Nachhaltigkeit haben daher bei ausgewählten Produkten einen „Treibhausgas-Fußabdruck“ erstellt. EDEKA strebt an, diesen bei den 100 sortiments- und klimarelevanten Eigenmarken-Produkten bis 2017 zu reduzieren.

Die Ziele von EDEKA

EDEKA will die Treibhausgasemissionen des EDEKA-Unternehmensverbundes, bezogen auf die Verkaufsfläche in Quadratmetern, um 30% bis zum Jahr 2020 und um 50% bis zum Jahr 2025 reduzieren, jeweils im Vergleich zum Basisjahr 2011. Dieses wissenschaftsbasierte Reduktionsziel gilt verbindlich für die EDEKA-Zentrale und Netto Marken-Discount. Jede der sieben Regionalgesellschaften kann sich an der Zielerreichung des Verbunds freiwillig beteiligen. Für die sortimentsbezogenen Scope 3-Emissionen definiert und veröffentlicht EDEKA bis zum 30.07.2018 ein ebensolches verbindliches THG-Reduktionsziel (z.B. -30%) für die Zieljahre 2020 und 2025.

 

Die EDEKA-Zentrale und Netto legen in einer Roadmap mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen fest, wie sie für die eigenen Standorte einen proportionalen Beitrag zur Erreichung des verbundweiten THG-Reduktionsziels sicherstellen. Diese Roadmap veröffentlichen EDEKA und Netto bis zum 31.01.2018 und setzen sie in den Folgejahren (2018-2022) um. Für jede Regionalgesellschaft, die sich dem THG-Reduktionsziel des Verbunds anschließt, ist die Veröffentlichung bis zum 31.05.2018 und die anschließende Umsetzung eines individuellen Maßnahmenplans vorgesehen.

 

Für das Sortiment erstellt EDEKA unterstützt durch den WWF ebenfalls eine Roadmap mit Maßnahmen für einzelne Produkte und Produktgruppen aus dem Eigenmarkensortiment, die auf das Scope 3-Reduktionsziel einzahlen. Diese Roadmap kommuniziert EDEKA bis zum 31.01.2018 öffentlich und setzt sie in den Folgejahren (2018-2022) um. Darüber hinaus gründet EDEKA zusammen mit dem WWF eine „Climate Supplier Initiative“ (CSI), für gemeinsame Klimaschutzmaßnahmen in der Lieferkette mit Akteuren der Branche. Im Rahmen der CSI will EDEKA bis zum 31.01.2019 eine Roadmap mit Maßnahmen erstellen, die auf das Scope 3-Reduktionsziel einzahlen. Diese Roadmap veröffentlicht EDEKA bis zum 31.01.2019 und setzt sie in den Folgejahren (2019-2022) um.

 

Die Klimabilanz aus dem Basisjahr 2011 aktualisiert und veröffentlicht EDEKA künftig alle 2 Jahre. Ab der Klimabilanz 2015 erfasst EDEKA unter den Scope 3-Emissionen auch die sortimentsbezogenen THG-Emissionen in der vor- und nachgelagerten Lieferkette als plausible Schätzung. 

 

Mehr dazu, wo EDEKA bei der Erreichung der Ziele steht, verrät der aktuelle Fortschrittsbericht.

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