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Stand: 14.12.2016

Wie grün ist der Tannenbaum? WWF-Einkaufstipp zu Weihnachten

Es ist nicht mehr feierlich: Mehr als 29 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Die meisten Weihnachtsbäume stammen aus ökologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen, die mit Chemikalien behandelt werden. Das ist schlecht für die Umwelt und den Menschen. Doch es gibt Alternativen.

Christbaumkugel am Tannenbaum © iStock / Getty Images
Christbaumkugel am Tannenbaum © iStock / Getty Images

Um Schädlingen den Garaus zu machen, werden in herkömmlichen Weihnachtsbaum-Plantagen oft wahre Chemiekeulen eingesetzt: Herbizide gegen konkurrierende Gräser, Insektizide gegen Käfer, Mineraldünger für einen schnellen und einheitlichen Wuchs. Wenn die Bäume dann noch per Lastwagen über hunderte Kilometer gekarrt werden, sind vom Tannenbaum dann nur noch die Blätter grün, die Umweltbilanz aber nicht mehr.

Regional – und mit Siegel

Der Weihnachtsbaum muss aber keine giftige Umweltsünde sein: Der WWF empfiehlt den Kauf eines heimischen Baumes mit FSC-Siegel - was garantiert, dass der Baum aus einem Betrieb mit umwelt- und sozialverträglicher Waldwirtschaft stammt. Diese Bäume kommen aus naturverträglicher Waldwirtschaft und eben nicht aus Monokulturen. Sie wurden auch nicht mit Pestiziden und Düngemittel behandelt. Mit einem FSC-zertifizierten Baum aus regionaler Waldwirtschaft sind Sie sicher auf der grünen Seite.

Für den Umweltschutz – ohne Gift

Ein wirklich grüner Weihnachtsbaum ist ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz – und verbannt zugleich Gifte aus dem eigenen Wohnzimmer. Wo es diese Bäume gibt, verrät die Liste unserer Kollegen von Robin Wood.

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