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Stand: 09.06.2016

Manta schwimmt zwischen Plastikmüll - Bild des Tages

Schnorcheln zwischen einem Manta und Plastikmüll © Nick Pumphrey
Schnorcheln zwischen einem Manta und Plastikmüll © Nick Pumphrey

Viel mehr als Korallen 

Kinderstube der Meere, so wird das Korallendreieck auch genannt.  Zwei Drittel der weltweit bekannten Korallenarten kommen hier vor, in den rund sechs Millionen Quadratkilometern Ozean zwischen Indonesien, Malaysia, Papua, den Philippinen, den Salomonen und Timor. Dort findet sich aber auch eine Unmenge anderer Arten, u.a. Thunfische, Wale, Haie, sechs der sieben Meeresschildkrötenarten und eben Mantas.

 

Schon seine Schönheit wäre Grund genug, um besonders gut auf diese Unterwasserwelt aufzupassen. Leider machen die Menschen das Gegenteil. Das Korallendreieck erstickt im Plastikmüll.  Laut einer Studie von Ocean Conservancy und McKinsey (Center for Business and Environment) sind fünf Länder für sechzig Prozent des Plastikmülls in den Meeren verantwortlich. Indonesien und die Philippinen gehören zu diesen fünf Ländern – der WWF arbeitet daran, dass sich das ändert.

 

Unter anderem heute. Am Tag des Korallendreiecks.  #noplace4plastic

 

Streberwissen: Zum Thema „Plastikmüll im Meer“ tauchen immer wieder mehr oder weniger vielversprechende Lösungsvorschläge auf, wie der Müll denn abgefischt werden könnte. Der WWF verfolgt den langfristigen Ansatz, mit Regierungen, Küstengemeinden, der Wirtschaft und den Konsumenten nachhaltige Entwicklung zu fördern – und dazu gehört es, Lösungen für weniger Plastikmüll zu erarbeiten. Jede Plastiktüte, die nicht im Meer landet, müssen wir nicht rausfischen.

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