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Stand: 23.04.2014

Wie setze ich meinen Stubentiger ins beste Licht? Tipps vom Profifotografen Thorsten Milse:

Tiger © Thorsten Milse
Tiger © Thorsten Milse

Leckerlis

Katzen haben ihren eigenen Kopf. Manchmal wollen sie ja nicht einmal gestreichelt werden, und man bekommt ihre Krallen zu spüren. Um sie richtig in Szene zu setzen, läuft der Zugang über das Futter. Dann kann man das Bild auch ein bisschen stellen und seinen Stubentiger zum Beispiel einen bestimmten Weg entlang locken.

     

Ein schöner Hintergrund

Die richtige Umgebung macht viel aus. Man sollte also immer auch den Hintergrund im Blick haben: Besser man fotografiert seinen vierbeinigen Freund vor einem grünen Busch als vor dem Gartenzaun. Oder auf dem schönen, grünen Rasen und nicht gerade auf einem braunen Fleck. 

Vertrauen

Wichtig ist ein gutes Verhältnis zwischen Mensch und Tier, das man immer und langfristig aufbauen sollte. Streicheleinheiten helfen da natürlich mehr, als die Katze zum Beispiel anzuschreien. Wer seinen Stubentiger gut kennt und sein Vertrauen genießt, kann auch gestellte Fotos gut hinbekommen.

Spiel und Spaß

Schöne Fotos erhält man, wenn Katze oder Kater Spaß dabei haben. Man kann zum Beispiel ein Wollknäuel rollen lassen, dem der Stubentiger hinterher jagt. Oder ein anderes Spielzeug nutzen, das hübsch aussieht. Jedes Tier hat ja so seine Eigenarten und sein Lieblingsspielzeug – das kann sehr lustig sein.

Sich Hilfe holen

Es ist auf jeden Fall ratsam, einen Assistenten oder eine Assistentin einzuspannen – zum Beispiel den Lebenspartner oder Freunde. Während dieser versucht, die Katze mit Leckerlis zu locken oder ein Spielzeug hochwirft, kann ich mich dann ganz auf das Fotografieren konzentrieren.

Tiger © Thorsten Milse
Tiger © Thorsten Milse

 

Geschichten erzählen

Die interessantesten Fotos bekomme ich, wenn ich mir vornehme, eine Geschichte zu erzählen: Wie die Katze läuft, wie sie spielt, wie sie trinkt und sich dabei im Gartenteich spiegelt. Oder die Darstellung von Intimität und Freundschaft, wenn mein Kind seinen Kater streichelt zum Beispiel. Man kann sich vorstellen, man müsste eine Geschichte im Geo-Magazin veröffentlichen mit zehn Fotos: Wie zeige ich meine Katze und ihr Verhalten? Solche Bilder drücken sehr viel aus.

 

Details abbbilden

Ein guter Tipp ist auch, nur Details seines Tieres zu fotografieren. Katzengesichter haben ja zum Beispiel ganz tolle Augen. Das kann man als Ausschnitt abbilden – nur ein Auge hochformatig. Oder ein Stück Nase, die Fellstruktur, die Pfote des Stubentigers, vielleicht wie er die Krallen ausfährt von unten. Auch hiermit kann man wieder eine Geschichte erzählen.

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