2010 war das Jahr der Tiger
Der WWF zieht positive Bilanz
Am 3. Februar 2011 ging das Jahr des Tigers nach dem chinesischen Kalender zuende. Dank unserer Spender, Aktivisten, Unterstützer und Fans wurde die WWF-Kampagne zu einem großen Erfolg. Der WWF wird sein Ziel weiter verfolgen: die Zahl der Tiger bis 2022 zu verdoppeln!
Viel wurde erreicht
Im November verpflichteten sich die 13 Tiger-Verbreitungsstaaten auf dem vom WWF begleiteten Tiger-Gipfel in St. Petersburg zu konkreten Maßnahmen:
- Die wichtigsten Tigerlebensräume sollen identifiziert und Kern-Schutzzonen eingerichtet werden. In Malaysia sollen beispielsweise wichtige Lebensräume des Tigers in den zentralen Gebirgswäldern geschützt und durch Korridore verbunden werden. Hier sollen im Jahr 2022 schon tausend Tiger leben!
- In wichtigen Tiger-Verbreitungsstaaten und Tiger-„Konsumentenstaaten“ sollen Kampagnen gestartet werden, um die Nachfrage nach Tigerprodukten zu senken. Solche Kampagnen waren schon in Südkorea und Japan erfolgreich.
Zudem haben viele der Tiger-Verbreitungsstaaten das Jahr zum Anlass genommen, positive Zeichen für den Tiger-Schutz zu setzen:
- In Kambodscha wurde ein neues Schutzgebiet für Tiger ausgewiesen
- China schloss mit Indien, Nepal und Russland bilaterale Abkommen um weltweit zum ersten Mal grenzübergreifende Tiger-Schutzgebiete zu schaffen, Lebensraum zu schützen und den illegalen Tigerhandels zu bekämpfen.
- In Malaysia wurde das Strafmaß für Artenschmuggel erhöht.
Weitere Projekterfolge des WWF:
- Der WWF konnte die Urwälder um den Fluss Bikin für 49 Jahre pachten. Das bringt gleich zweifachen Gewinn: zum einen behält damit der Amur-Tiger seinen Lebensraum, und zum anderen können die Ureinwohner der Region, die Udege und Nanai, in ihrer Heimat bleiben und weiter entsprechend ihrer jahrhundertealten Kultur leben.
- Erhebungen des WWF im thailändischen Kuiburi-Nationalpark an der Grenze zu Myanmar zeigen, dass der Tigerbestand dort stabil ist. Spuren lassen darauf schließen, dass die Großkatzen ihr Territorium seit 2006 sogar ausgedehnt haben.
- In Kambodscha sind seit Anfang 2010 Hunde im Einsatz, die für das Aufspüren von Tigern ausgebildet sind. Sie haben 13 Losungen erschnüffelt, die von Tigern stammen könnten. Die Proben sind in einem japanischen Labor zur DNA-Untersuchung. Erste Ergebnisse werden in den nächsten Wochen vorliegen.
Internationaler Tigergipfel
Für den Tiger: Staats- und Regierungschefs trafen sich vom 21. bis 24. November in Sankt Petersburg >>
Weiterleiten: Tiger-Spot (Special Edition)
Den Spot zur WWF-Kampagne gibt es hier in einer recht ungewöhnlichen Version >>
Aktion: Ein Klick kann etwas bewirken!
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Das Jahr der Entscheidung
Das tut der WWF: Tiger-Projekte
Pressemeldungen
01.02.2011: Für den Tiger zählem nur noch Taten
23.11.2010: Positive Signale aus St. Petersburg
23.11.2010: DiCaprio spendet für den Tiger
22.11.2010: Vier Millionen Euro für den Tiger
18.11.2010: 3.200 minus 1
18.11.2010: Bedrohter Tiger wird zum Comic-Helden
15.11.2010: Tigerschützer Leonardo diCaprio
09.11.2010: Schmuggelreport: Über 1000 getötete Tiger in 10 Jahren
03.08.2010: Katzen: Eine ganze Tierfamilie in Gefahr
23.07.2010: Korruption im Land der Tiger
16.07.2010: Elisabeth Lanz und der WWF - Gemeinsam für den Tiger
14.07.2010: Tiger-Rettung kostet 280 Millionen Euro
13.07.2010: Ausflug ins Tigerland
01.06.2010: Sensation im Tiger-Reservat
28.04.2010: Leonardo diCaprio unterstützt WWF-Tigerkampagne
21.04.2010: Sie haben Tiger-Post!
11.03.2010: Die Rückkehr des Tigers
04.03.2010: Dirk Steffens gewinnt für den WWF
10.02.2010: Tiger am Abgrund
25.01.2010: Nur noch 350 Tiger am Mekong
21.01.2010: Tauchausrüstung für Tiger
29.12.2009: Eisbär, Tiger & Co: Gewinner und Verlierer 2009
18.12.2009: Tigerspuren im Schnee









