Denn indigene Völker haben, so die Vereinten Nationen, traditionelle Fähigkeiten „zur Regelung komplexer ökologischer Systeme“. Über Generationen haben sie unschätzbares Wissen über die Natur und ihre nachhaltige Nutzung gesammelt. Doch die globale Gier nach Ressourcen bedroht indigene Völker genauso wie die Ökoregionen, in denen sie leben. Vielerorts wurden sie bereits aus ihrer Heimat vertrieben – durch den Bau von Staudämmen, die Schaffung von Viehfarmen und Plantagen oder den Bau von Straßen.
Herausgerissen aus ihrer Lebenswelt landeten viele Indigene oft in extremer Armut und Verzweiflung. Deshalb hat der WWF bereits vor Jahrzehnten die Rechte indigener Völker anerkannt und ihre Lebensansprüche in allen Naturschutzprojekten von Anfang an einbezogen. Er unterstützt die Menschen in seinen Projekten aktiv darin, die Natur auf ihre traditionelle nachhaltige Weise zu nutzen – und stärkt sie im Kampf gegen Armut und Ausbeutung.