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Das Kind muss an die frische Luft

18. Dezember 2018

WWF-Tipps für verregnete Weihnachtsfeiertage. / Natur auch bei nasskaltem Winterwetter „erleben“.

Gummistiefel © Getty Images

Weihnachten fällt (wahrscheinlich) ins Wasser. Eine nasskalte und feuchte Witterung wird vorhergesagt. Bleibt die Frage: Was anstellen mit den übermütigen, unausgelasteten Kindern bei mehrtägigen Regenwetter? "Trotzdem oder gerade weil die Kinder den ganzen Tag in der Wärme vor dem Baum - oder dem Videospiel - sitzen und fleißig Weihnachtsplätzchen futtern, ist es wichtig mit ihnen raus an die frische Luft, in die Natur zu gehen - selbst bei drei Grad und Nieselregen", so Sabine Krüger, Leiterin des Kinder- und Jugendprogrammes beim WWF Deutschland.

 

"Das Feiertagsprogramm kann schnell zum Feiertagskoller führen und die Kinder - und somit auch die Erwachsenen - stressen. Ein Ausgleich ist dann wichtig. Er hilft Bewegungsdrang und Energie abzubauen, die sich sonst im schlimmsten Fall in Aggression oder schlechter Laune entlädt. Bestens geeignet sind hierfür Wald oder Stadtpark." Viele Studien zeigen laut WWF-Frau Krüger, dass der Aufenthalt in der Natur Stress abbauen und die körperliche wie geistige Gesundheit und Ausgeglichenheit fördern. So werde das hierzulande neue Phänomen des "Waldbadens" in asiatischen Ländern bereits seit vielen Jahren von Ärzten medizinisch empfohlen - und das nicht nur für Kinder, sondern auch für Stress geplagte Erwachsene. "Nichts ist schöner und entspannender, als erst bei nasskaltem Wetter draußen gemeinsam zu toben und dann später im warmen Wohnzimmer einen Kakao zu schlürfen."

 

Outdoor-Aktivitäten, egal bei welchem Wetter, beugen zudem Vitamin D-Mangel vor und nicht zuletzt brauchen Kinder den Bezug zur Natur und der Welt dort draußen. Dafür eignet sich laut Krüger vor allem die Zeit rund um die Feiertage, wenn der Schul- und Alltagsstress die Zeitplanung nicht dominieren. "Ein Sprung in die matschige Regenpfütze kann kein Videospiel der Welt bieten. Es geht auch darum Naturphänomene kennenzulernen. Dazu gehören auch matschige Wiesen oder schlammige Waldböden. Solche Erlebnisse bringen uns die Natur näher. Eine Erfahrung die für Kinder sehr wichtig ist", erklärt Krüger. Nur was Kinder kennen und lieben lernen, sind sie auch bereit zu schützen. Und die Umwelt braucht viele schützende Hände, um eine gute Lebensgrundlage für uns zu erhalten.

 

WWF Junior-Tipps:

 

· Vögel füttern im Winter: https://www.wwf-junior.de/natur/voegel-fuettern-ja-klar/

· Waldabenteuer mit Freunden erleben: https://www.wwf-junior.de/natur/wald-abenteuer/

· Einen Naturplatz finden: https://www.wwf-junior.de/natur/finde-deinen-platz-in-der-natur/

· Tierspurensuche im Winter: https://www.wwf-junior.de/tiere/war-das-eine-katze-geh-doch-mal-auf-spurensuche/

KONTAKT

Roland Gramling

WWF Deutschland

Pressestelle

Tel. 030-311 777 425

roland.gramling(at)wwf.de

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