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Ein lautes Ja für Klima und Umwelt

27. Mai 2019

WWF zur EU-Wahl: Klima und Natur müssen Gewinner der Wahl werden

Christoph Heinrich © WWF
Christoph Heinrich © WWF

Bei der Wahl zum Europarlament haben die einstmals großen Volksparteien CDU/CSU und SPD massiv an Stimmen verloren – die Grünen hingegen konnten ihren Anteil fast verdoppeln. Dazu sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland:

 

„Die erfreulich hohe Wahlbeteiligung und die Ergebnisse der EU-Wahl zeigen eines ganz deutlich: Die Menschen wollen über die großen Zukunftsfragen mitentscheiden – und dazu gehört explizit der Klima- und Umweltschutz. Die Große Koalition hat in den vergangenen Jahren verpasst, die passenden Antworten auf die größten Krisen unserer Zeit zu liefern und hat Erderhitzung und Massenartensterben stattdessen freie Bahn gelassen. Die Wähler in Deutschland haben dieser Ignoranz nun eine klare Absage erteilt und ihr Kreuzchen tausendfach bei den Grünen gesetzt. Nur: Klima- und Umweltschutz dürfen nicht allein Thema der Grünen bleiben. Die Bundesregierung muss jetzt zeigen, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt hat. Zuletzt trat sie in Europa in allen Bereichen der Klima- und Umweltpolitik als Bremser auf. Jetzt muss die GroKo auf nationaler wie europäischer Ebene endlich wichtige Maßnahmen zum Schutz unserer Lebensgrundlagen vorantreiben. Dazu gehören in Deutschland ein anspruchsvolles Klimaschutzgesetz und auf europäischer Ebene eine ökologische sinnvolle Gestaltung der Agrarpolitik sowie der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Auf EU-Ebene fordern wir einen Vizepräsidenten für Klima- und Ressourcenschutz. So können die Antworten auf die großen Zukunftsfragen wie Klima- und Umweltschutz die wahren Gewinner der Wahl werden.“

KONTAKT

Lea Vranicar

Pressestelle

Tel.: 030 / 311 777 467

lea.vranicar(at)wwf.de

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