Money matters – Geld spielt eine Rolle. Das ist beim Erreichen unserer Klimaziele nicht anders. Klima- und Naturschutz ist ohne ein Umdenken im Finanzsystem nicht möglich.

Eberhard Brandes © die Hoffotografen
Eberhard Brandes © die Hoffotografen

Energie- und Wärmewende, Verkehrs- oder Agrarwende – auf dem Weg zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens liegen einige Herausforderungen vor uns. Unsere Art des Wirtschaftens müssen wir so erneuern, dass sie innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen floriert.

Das Finanzsystem ist ein wirksamer Hebel, mit dem wir unsere Wirtschaft fitmachen für die Pariser Ziele. Klimafreundliche Stahlindustrie aus grünem Wasserstoff, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder Kreislaufwirtschaften, die Ressourcen schonen und keinen Müll produzieren: Der nachhaltige Umbau unserer Wirtschaft verlangt zielgerichtete Investitionen und Finanzierungen. Und dafür müssen Finanzakteure wie Banken und Fondsanbieter Klima- und Umweltrisiken in ihre Strategien, Prozesse und Produkte einbeziehen.

Die Veränderungen vollziehen sich aber nur langsam. Deutlich mehr Anstrengungen sind nötig, um unseren Planeten vor der Klimakatastrophe zu bewahren. Wir alle sollten einen Blick auf unsere Geld- und Sparanlagen werfen. Was macht die Bank mit meinem Geld? Welche Unternehmen werden finanziert? Investiert die Bank mein Geld in Kohlekraftwerke? Oder fördert sie nachhaltige Geschäftsmodelle und zahlt damit doppelt auf die Zukunft ein? Wir sind als Verbraucher:innen mächtige Entscheider:innen zum Erreichen der Klimaziele.