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Schüco und WWF - Engagement für Nachhaltigkeit im Gebäudesektor

C2C-Silber-zertifiziert: Schüco Sonnenschutz ALB C-/Z-Lamellen, Schüco Fassade FWS 50 © Schüco International KG
C2C-Silber-zertifiziert: Schüco Sonnenschutz ALB C-/Z-Lamellen, Schüco Fassade FWS 50 © Schüco International KG

Der Gebäudesektor in Deutschland ist aktuell für gut ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Hauptursachen hierfür sind nicht nur die teilweise geringe Energieeffizienz bestehender Gebäude, sondern auch die energieintensiven Herstellungsprozesse vieler Baumaterialen.

 

Gleichwohl werden an den Gebäudesektor der Zukunft hohe Anforderungen gestellt: Er soll ein gesundes, komfortables Wohnen und Arbeiten mit Klimaschutz und Ressourcenschonung vereinen. Hierfür müssen bei Modernisierungs- und Bauvorhaben Produkte zum Einsatz kommen, die einerseits die Energieeffizienz von Gebäuden maximieren und andererseits möglichst umweltschonend hergestellt werden, eine lange Lebensdauer aufweisen und wiederverwertbar sind. Das erfordert ein Umdenken entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 

Die Schüco International KG, einer der weltweit führenden Anbieter hochwertiger Fenster-, Türen und Fassadensysteme, hat sich neben der konsequenten Umsetzung seiner eigenen, integrierten Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel gesetzt, umweltfreundliche Lösungen für den Gebäudesektor zu entwickeln und branchenübergreifende Ansätze zu fördern. Seit August 2018 geht das Unternehmen diesen Weg Seite an Seite mit dem WWF. In einer zunächst auf drei Jahre angelegten Partnerschaft arbeiten Schüco und der WWF gemeinsam daran, einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften zu leisten: Ökologisch positive Einflüsse der Unternehmens­tätigkeit im Gebäudebereich sollen verstärkt und negative Auswirkungen weiter reduziert werden. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen dabei Klimaschutz und eine verantwortungsvolle Ausrichtung von Rohstoff-Lieferketten.

 

So vereinen WWF und Schüco ihre jeweiligen Fachexpertisen, um dazu beizutragen, das angestrebte 1,5°C-Limit des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Hierzu wird unter anderem eine Klimastrategie für das Unternehmen mithilfe wissenschaftsbasierter Klimaziele (Science Based Targets) entwickelt. Der zweite Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit liegt auf der Erarbeitung von Maßnahmen für verantwortungsvolle Lieferketten, insbesondere auf einer erhöhten Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Aluminium und einer verantwortungsvollen Beschaffung. Nicht zuletzt möchten Schüco und der WWF Unternehmen innerhalb der Branche, aber auch darüber hinaus, für Klima- und Umweltschutz sowie die Übernahme von mehr Verantwortung bei der Rohstoffbeschaffung sensibilisieren.

Schüco unterstützt die Arbeit des WWF in Amazonien

In Brasilien arbeitet der WWF in Schutzgebieten, die sich an der Grenze der größten Entwaldungsfront der Welt befinden. Die sensiblen Ökosysteme und artenreichen Lebensräume Amazoniens sind akut bedroht von illegalen Bergbauaktivitäten, Bergbaukonzessionsanträgen und Wasserkraftwerken sowie von der Expansion von Rinderweiden und Sojafeldern. Die umweltpolitischen Bemühungen des WWF opponieren gegen Gesetzesnovellierungen, die die Vergabe von Bergbaukonzessionen oder andere wirtschaftliche Aktivitäten in Schutzgebieten und indigenen Territorien legalisieren. Darüber hinaus sollen die Reform des brasilianischen Bergbau-Rahmengesetzes oder die Reform des Verfahrens zu Umweltverträglichkeitsprüfungen weiter zugunsten sozialer und ökologischer Ziele beeinflusst werden. Mit einem Sponsoring unterstützt Schüco die Arbeit des WWF in Brasilien – sowohl die Feldaktivitäten innerhalb der Schutzgebiete als auch die Anstrengungen auf politischer Ebene.

"Für Schüco ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern eine Haltung – und das seit vielen Jahren. Wir sehen uns als Vorreiter in der Branche und deshalb auch in der Verantwortung, nachhaltiges Denken im Gebäudesektor voranzutreiben. Mit dem WWF haben wir einen starken und kritischen Partner gefunden, der uns mit seiner Fachkenntnis wertvolle Unterstützung gibt, um unsere eigenen Mechanismen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks weiter zu verbessern." - Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter von Schüco.

Über Schüco

Die Schüco Gruppe mit Hauptsitz in Bielefeld entwickelt und vertreibt Systemlösungen für Fenster, Türen und Fassaden. Mit weltweit über 5.400 Mitarbeitern arbeitet das Unternehmen daran, heute und in Zukunft Technologie- und Serviceführer der Branche zu sein. Neben innovativen Produkten für Wohn- und Arbeitsgebäude bietet der Gebäudehüllenspezialist Beratung und digitale Lösungen für alle Phasen eines Bauprojektes – von der initialen Idee über die Planung und Fertigung bis hin zur Montage. 12.000 Verarbeiter, Planer, Architekten und Investoren arbeiten weltweit mit Schüco zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 80 Ländern aktiv und erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Jahresumsatz von 1,670 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter www.schueco.de

   
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