Das Streichen des Gebäudeenergiegesetzes wird nicht nur die Klimakrise weiter anfachen, sondern auch für wirtschaftliche Verluste und finanzielle Einbußen der Menschen im Land sorgen. Zum Klausurbeschluss von CDU, CSU und SPD kritisiert daher Viviane Raddatz, Klimachefin vom WWF Deutschland:
„Der beschworene Geist von Würzburg erweist sich als Schreckgespenst. Wer das Heizungsgesetz streicht, sägt am Fundament einer sozialverträglichen Wärmewende. Das Gesetz regelt nicht nur zentrale Vorgaben zum Klimaschutz, sondern schützt Verbraucher:innen gleichzeitig vor den enormen langfristigen Kostenrisiken fossiler Energieträger wie Gas. Der Gebäudesektor muss auf die Klimakrise endlich Antworten finden, doch die Koalition findet aktuell keine Basis für Deutschlands Zukunftsfähigkeit. Wir brauchen Verlässlichkeit, keine klimapolitischen Rückwärtsmanöver. Neben der Senkung von CO2-Emissionen ist die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden ein Schlüssel, um Verbraucher:innen zu entlasten und die Stabilität des Energiesystems zu gewährleisten. Nur wenn beides zusammengedacht wird, kann eine faire Wärmewende gelingen.“
Heizungsgesetz muss erhalten bleiben!
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Lea Vranicar
Pressesprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik / Berlin
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Weltweit für mehr Klimaschutz