Berlin, 07.01.2026: WWF-Vorständin Heike Vesper kritisiert die von der CSU auf ihrer Klausur in Seeon geforderte Abschaffung des Verbandsklagerechts im Umweltbereich:
„Die CSU-Landesgruppe legt die Axt an die völkerrechtlich garantierte Funktion von Umweltverbänden. Diese ermöglicht es ihnen als Anwälte der Natur aufzutreten, weil diese sich nicht selbst verteidigen kann. Das Verbandsklagerecht ist mit den Beteiligungsrechten ein zentraler Pfeiler des Rechtsstaats und verhindert letztlich Fehlentscheidungen zu Lasten der Natur, die unsere Lebensgrundlagen sichert. Untersuchungen zeigen, dass solche Klagen vergleichsweise selten angestrengt werden. Es gilt hier, Maß und Mitte zu wahren und diese bewährten Rechte nicht anzutasten.“