Luftwärmepumpe neben Sparschwein © Creativebird / iStock / Getty Images

Änderung bei Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Stand: 07.07.2026

Klimaschutz fällt hinten runter

Berlin, 7.7.2026: Die in Medienberichten bekannt gewordenen Vorschläge für die Neugestaltung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bleiben trotz einiger positiver Aspekte hinter den Anforderungen für wirksamen Klimaschutz zurück. Gepaart mit dem Entwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und geplanten Kürzungen im Klima- und Transformationsfonds, von dem auch die BEG betroffen sein wird, bekommt die dringend nötige Wärmewende von der Bundesregierung insgesamt ein Stoppschild vorgesetzt. Dazu sagt Sebastian Breer, Gebäudeexperte beim WWF Deutschland:

„Eine sozialere Förderung kann nicht als Feigenblatt für den Abbau wirksamer Klimapolitik dienen. Wenn die Fördermittel insgesamt schrumpfen und gleichzeitig die gesetzlichen Klimaschutzstandards aufgeweicht werden, bedeutet das die Abrissbirne für die Klimaziele im Gebäudesektor. Auch wenn richtigerweise die Förderung mit der sozialen Staffelung zielgerichteter wird und die neuen Regeln über das Abschmelzen der Fördersummen über Zeit wichtige Marktanreize setzen können, hilft dies dem Klimaschutz insgesamt wenig. Die gravierenden klimapolitischen Rückschritte und die rechtlich problematischen Änderungen am Gebäudemodernisierungsgesetz bremsen die nachhaltige Transformation in Deutschland und treiben viele Menschen in fossile Kostenfallen.“

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Lea Vranicar

Pressesprecherin

Klimaschutz und Energiepolitik / Berlin

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