Bessere Bilanz geht nur ohne Fossile

Berlin, 31.3.2026: Die Klimabilanz 2025 samt noch nie dagewesener Trockenheit im Frühling und die aktuellen Klimaprojektionen erfordern das unmittelbare Handeln der Bundesregierung mit einem zeitnahen Ausstieg aus allen fossilen Energien. Das fordert der WWF anlässlich der Präsentation der Daten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) an diesem Dienstag. Dazu sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:

„Das Klima in Deutschland erhitzt sich stärker als im weltweiten Durchschnitt – mit verheerenden Folgen. Hauptverursacher für die Erderhitzung sind Produktion und Nutzung fossiler Energien. Sie heizen die Klimakrise an und gefährden unser gesundheitliches, wirtschaftliches und soziales Wohlergehen. Und dennoch versucht die Regierung aktuell, die Energiewende vor die Wand zu fahren, in Deutschland wie in Europa. Dabei schreit die aktuelle Lage danach, gerade jetzt die Abhängigkeiten von Kohle, Öl und Gas entschieden zu verringern und konsequent auf Erneuerbare zu setzen: zum Schutz unserer Lebensgrundlagen, aber auch für Energiesouveränität und -sicherheit, genauso wie zum Schutz der Verbraucher:innen vor hohen und volatilen Öl- und Gaspreisen. Deutschland leidet schon heute stark unter den Folgen der Klimakrise. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen war es in einem Frühjahr so trocken wie 2025. Hitze, Dürren, Extremwetter – all dem können wir nur Einhalt gebieten, wenn wir jetzt entschlossen handeln.“

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Lea Vranicar

Pressesprecherin

Klimaschutz und Energiepolitik / Berlin

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