Am 28. März um 20.30 Uhr feiert die Welt die „Stunde der Erde“
WWF ruft zum Mitmachen auf: Klimaschutz-Signal an die Bundesregierung so wichtig wie nie
Berlin, 26.3.2026: Die Bundesregierung muss dringend mehr für den Schutz unserer Lebensgrundlagen und Energiesicherheit tun und einen klaren Pfad zur Verringerung der Abhängigkeit von den fossilen Energien aufzeigen. Das fordert der WWF anlässlich der Earth Hour, der wohl bekanntesten Aktion für den Klimaschutz weltweit, die an diesem Samstag stattfindet. Um 20.30 Uhr Ortszeit werden für eine Stunde weltweit die Lichter an bekannten Sehenswürdigkeiten und in vielen Häusern und Wohnungen ausgehen, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.
„Die Earth Hour ist in diesem Jahr vielleicht so wichtig wie nie zuvor. Mit ihr können wir ein starkes Signal an die Bundesregierung senden, dass wir mehr Klimaschutz brauchen“, so Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland.
„Aktuell beobachten wir leider, dass die Bundesregierung eher rück- statt fortschrittlich agiert. Während etwa die Kosten für Öl und Gas explodieren, will sie nicht nur weiter an diesen Energieträgern festhalten, sondern ihre Nutzung sogar noch ausweiten. So viel Geld lässt sich gar nicht drucken, um Verbraucher:innen und Unternehmen vor Preissteigerungen zu schützen – und die Folgen der Klimakrise zu bezahlen. Denn Kohle, Öl und Gas sind es, die die Erderhitzung befeuern. Sie sind es, die hochriskante geopolitische Abhängigkeiten schüren. Dabei stehen uns nachhaltige und heimische Lösungen zur Verfügung: Der konsequente Ausbau der Erneuerbaren und die Elektrifizierung sind unsere Versicherung in Krisenfällen und die Basis von Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit heute und in Zukunft.“
Der WWF fordert, dass die schwarz-rote Bundesregierung eine konsequente, verlässliche Klimapolitik macht, die für Unternehmen und Bürger:innen Planungssicherheit bietet. Die Earth Hour trägt dazu bei, dem Wunsch nach einem besserem Schutz unserer Lebensgrundlagen Ausdruck zu verleihen. Dazu passt das diesjährige Motto: „Wir machen’s aus!“ Denn jede und jeder kann mit dem wortwörtlichen Lichtausschalten auch im übertragenen Sinne einen Unterschied machen und die Politik daran erinnern, mehr zum Schutz unseres Klimas und unserer Umwelt zu tun.
Noch bis Samstag können sich Städte und Unternehmen für die Earth Hour anmelden. Der WWF ruft alle Menschen auf, sich an der globalen Aktion zu beteiligen und am Lichtschalter für unseren lebendigen Planeten aktiv zu werden.
Die zentrale Aktion des WWF Deutschland zur Earth Hour wird vor dem Brandenburger Tor in Berlin stattfinden, an dem um 20.30 Uhr ebenfalls die Lichter ausgehen werden.