Mit der Wasserpistole gegen den Großbrand

Berlin, 20.3.2026: Beim EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs ein Aufweichen des Emissionshandels diskutiert. Dazu sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:

„Der einzig sinnvolle Weg aus der wiederholten Kostenkrise rund um Öl und Gas ist der Ersatz von Öl und Gas durch heimische Erneuerbare. Der Emissionshandel ist eins der wichtigsten europäischen Instrumente, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden. Ihn jetzt als Abhilfe zu verwenden, um die Stromrechnung zu senken, ist wie eine Wasserpistole gegen einen Großbrand einzusetzen. Eine dauerhafte Senkung der Energiekosten wird nur durch einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien und die Erleichterung von Investitionen in klimafreundliche Technologien in Haushalten und Unternehmen möglich. Dafür braucht es auch einen starken CO2-Preis im Emissionshandel. Dies gilt einmal mehr, um Unternehmen den Rücken zu stärken, die sich bereits auf den Weg gemacht haben und Europas wirtschaftliche Zukunft mitgestalten.“

WWF-Logo

Kontakt

Lea Vranicar

Pressesprecherin

Klimaschutz und Energiepolitik / Berlin

  • Windkrafträder © Global Warming Images / WWF Weltweit für mehr Klimaschutz

    Dürren, Überflutungen, Stürme: Immer häufiger und heftiger führt die Klimakrise zu Tod und Verwüstung. Mehr zur WWF-Klimaschutzarbeit