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Helfen Sie den kleinen Braunbären in Rumänien

Wilderei, Abholzung und Lebensraumverlust bedrohen insbesondere den Bärennachwuchs. Besonders schlimm ist die Situation in Rumänien: Wilderer stellen den Elterntieren nach und Waldarbeiter treiben mit ihren kreischenden Motorsägen die Bärenmütter in die Flucht. Zurück bleiben die hilflosen Jungen, die ohne ihre Mutter keine Chance zum Überleben haben. Die verwaisten Bärenjungen werden aufgelesen und in die Auffangstation in Rumänien gebracht, wo sie fast wie in freier Natur aufwachsen.

Es ist eine einzigartige Methode, denn der Kontakt zu Menschen ist beschränkt auf das unbedingt notwendige Maß – nur so können die Tiere später wieder in Freiheit leben. Die kleinen Bären lernen in Gruppen von Gleichaltrigen alles, was sie zum Leben brauchen. Sobald die Bären stark genug sind, werden sie in die Wildnis entlassen. Die Auffangstation ist ein großer Erfolg. Doch die Pflege und Versorgung der Tiere kostet viel Geld. Um weiter bestehen zu können, braucht die Auffangstation Unterstützer wie Sie.

Braunbären © Leonardo Bereczky

Mit 50 € leisten Sie einen Beitrag zu unserem breit angelegten Engagement für große Beutegreifer in Europa.

Braunbär © Leonardo Bereczky

Mit 80 € können wir für Bärchen, die krank oder unterernährt in die Station kommen, die nötigen Medikamente beschaffen.

Braunbär © Leonardo Bereczky

Mit 150 € finanzieren Sie das Futter für ein Bärchen für fast einen ganzen Monat. Aktuell leben in der Station 12 kleine Bären.

Drei Neuzugänge im Bärenwaisenhaus

Drei Bärenkinder sind in diesem Jahr schon im Waisenhaus für Bärenkinder angekommen. Zwei Geschwister und ein Einzelkind wurden im Laufe des Frühjahrs allein im Wald entdeckt. Das Team um Leonardo Bereczky, dem Gründer der Auffangstation, päppelt die Bärenkinder auf und bereitet sie auf ihre Auswilderung vor. Bis dahin vergeht aber noch einige Zeit – die kleinen Bären müssen noch ordentlich wachsen und an Gewicht zulegen.

  • Die ersten beiden Bärenkinder des Jahres wurden von Waldarbeitern ganz in der Nähe des Waisenhauses gefunden. Von der Mutter keine Spur. Sie floh vermutlich vor den lauten Geräuschen der schweren Maschinen und umstürzenden Bäume; die Jungen konnten jedoch mit ihrer flüchtenden Mutter nicht mithalten. Noch am selben Tag kamen die Kleinen ins Waisenhaus.

  • Ein Spaziergänger fand in der Nähe der Stadt Miercurea Ciuc das dritte Jungtier. Er fragte einen Jäger was zu tun sei, dieser informierte sofort den Ranger. Die Helfer warteten einige Stunden, auf die Mutter. Als diese nicht auftauchte, riefen sie Leonardo Bereczky an. "Das Jungtier war sehr klein und sehr geschwächt – es war kurz davor, aufgrund der Kälte und vor Hunger und Durst zu sterben", erzählt Leonardo. Er brachte es deshalb schnell ins Waisenhaus, um es dort aufzupäppeln.
Bärengeschwister beim Spielen im Waisenhaus © WWF Rumänien
Bärengeschwister beim Spielen im Waisenhaus © WWF Rumänien
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