Seevögel verenden an Handyteilen, Fische verfangen sich in Geisternetzen und Mikroplastik landet erst im Meer und dann auf unserem Tisch – das Müllproblem in den Ozeanen ist völlig außer Kontrolle. Pro Jahr geraten allein 19 - 23 Mio. Tonnen Plastik in die Gewässer der Welt.

Die Menge an Müll ist traurige Realität. Gemeinsam mit dem Künstlerkollektiv SaveSpecies hat der WWF nun aber eine wunderschöne, virtuelle Realität erschaffen, um dies zu ändern. Mit der Plattform saveyour.world ist ein digitaler Ort entstanden, der es Menschen ermöglicht, die echte Welt besser zu machen – angefangen bei den Weltmeeren.  

Die Herausforderung ist riesig

Meeresplastik © Rich Carey / Shutterstock / WWF
Meeresplastik © Rich Carey / Shutterstock / WWF

Das Plastikproblem allein ist so groß, dass es zu groß für diese Seite ist. Deswegen haben wir dazu extra Seiten, auf denen du dich ausführlich informieren kannst. Links dahin findest du am Ende dieser Seite. Hier wollen wir uns darauf fokussieren, was wir dagegen tun können.

Denn Plastik braucht zum Teil hunderte Jahre um sich komplett zu zersetzen. Und zerfällt währenddessen nur in kleinere Teile. Falls du dich also mal gefragt hast, wo eigentlich all das Mikroplastik herkommt. Zum Beispiel daher.

Operation #Oceandetox
Operation #Oceandetox

Was kann ich persönlich tun?

Die erste Antwort ist natürlich: Deinen Müll reduzieren. Aber wir haben auch eine neue Antwort: die Operation #OceanDetox. Sie ist der Start unserer neuen digitalen Welt saveyour.world, die wir zusammen mit dem Künstlerkollektiv Save Species geschaffen haben. Eine virtuelle Heimat für Aktionen, die der echten Welt helfen. Dort kannst du aktuell Müll aus dem Meer kaufen. Und das kiloweise.

Wie funktioniert die Operation #OceanDetox?

Mit jedem gekauften Kilo Müll, unterstützt du Aktionen, die aktiv Müll aus dem Meer holen. Dazu gehören zum Beispiel Beach Clean-Ups, Fishing for litter Initiativen und umweltverträgliche Auffangbarrieren für Plastik in Flüssen und Meeren. Ein Beispiel für solche Aktionen ist unser Engagement in Phu Quoc.

Beach Cleanup in Phu Quoc © Melanie Goemmel / WWF
Beach Cleanup in Phu Quoc © Melanie Goemmel / WWF

Phu Quoc Strand- und Riffreinigung

Im letzten Jahrzehnt hat sich Phu Quoc (Vietnam) zu einem beliebten Reiseziel entwickelt. 2015 besuchten neunmal so viele Menschen die Insel, wie dort wohnen.

Und die Zahl steigt. Das sorgt für eine explosive Zunahme von Hotels, Restaurants und anderer Infrastruktur für Tourist:innen – und zu einer drastischen Zunahme des Müllaufkommens. Überall an Land, in Flüssen und im Meer sind Abfälle, insbesondere aus Plastik. Der Plastikmüll verschmutzt nicht nur die Strände, sondert stört auch die Ökosysteme im Meer wie zum Beispiel die Korallenriffe.

Strand- und Riffreinigungen gehören inzwischen als feste Instanzen zum Plastikprojekt auf Phu Quoc. So räumen Ehrenamtliche regelmäßig die Strände Phu Quocs und professionelle Taucher:innen helfen dabei, die Korallenriffe vom Müll zu befreien.
 

Komm mach mit!

Also, worauf wartest du? Mach mit uns den Planeten ein Kilo besser. Oder zwei. Oder drei. Besuch #OceanDetox auf saveyour.world und kauf ein bisschen Müll. Wir versprechen auch, dass wir ihn nicht zu dir nach Hause schicken.

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