Immer am letzten Samstag im März ist Earth Hour. Bei der "Stunde der Erde" setzen Menschen, Städte und Unternehmen aus der ganzen Welt ein Zeichen für den Klimaschutz und unseren lebendigen Planeten, indem sie um 20.30 Uhr für eine Stunde in den eigenen vier Wänden oder an Denkmälern und offiziellen Gebäuden das Licht ausmachen.

Mit der Earth Hour haben wir dieses Jahr auch ein gemeinsames Zeichen für Frieden in der Ukraine, in Europa und auf der ganzen Welt gesendet.

Die erste Earth Hour fand 2007 im australischen Sydney statt – mehr als 2,2 Millionen Haushalte waren damals beteiligt und auch dieses Jahr gingen am Opernhaus und an der Sydney Harbour Bridge wieder die Lichter aus.

Warum die Earth Hour 2022 so wichtig ist

Christoph Heinrich vor dem Brandenburger Tor © Andi Weiland / WWF
Christoph Heinrich vor dem Brandenburger Tor © Andi Weiland / WWF

Es tobt ein furchtbarer Krieg in Europa. Und uns allen wird gerade schmerzhaft deutlich, dass fossile Energien nicht nur das Klima, sondern auch Kriege anheizen. Mit der Earth Hour am 26. März 2022 haben wir daher gemeinsam mit Ihnen ein Zeichen gesetzt. Für den Frieden. Für den Klimaschutz. Für unseren lebendigen Planeten. „Millionen Menschen haben ein gut sichtbares Zeichen gesetzt für den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Und die sind wohl bedrohter als jemals zuvor“, so Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. 

Mit Blick auf Krieg, Klimakrise und unsere Abhängigkeit von fossilen Energien ist das Signal, das von der Earth Hour ausging, wichtiger denn je. Sie ist die wohl größte friedliche Klimaschutzaktion der Welt. Sie steht dafür, Menschen über Grenzen hinweg zum Schutz unserer Erde zusammen zu bringen. Auch diesen gemeinschaftlichen Gedanken haben wir mit der diesjährigen Earth Hour hervorgehoben.

Unsere Abhängigkeit von fossilen Energien befeuert ungebremst die Klimakrise und finanziert Diktaturen und Völkerrechtsverstöße. Um diese Abhängigkeit zu durchbrechen, benötigen wir einen konsequenten und umfassenden Ausbau erneuerbarer Energien. 

Rekordbeteiligung!

In Deutschland endete die „Stunde der Erde“ mit einer neuen Rekordbeteiligung: 663 Städte und Gemeinden nahmen offiziell an der weltgrößten Klima- und Umweltschutzaktion teil. Sie schalteten die Beleuchtung an Denkmälern, Wahrzeichen, Kirchen oder offiziellen Gebäuden aus. Klicken Sie sich durch die Karte und finden Sie heraus, ob Ihr Heimatort dabei war. Oben rechts in der Karte können Sie mit einem Klick zu anderen Ansichten wechseln. Hier entdecken Sie, welche Unternehmen dabei waren und wo überall in den privaten vier Wänden die Earth Hour begangen wurde.

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