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Stand: 15.04.2019

Die Idee der Earth Hour

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen haben am 30.03.2019 zum dreizehnten Mal für eine Stunde das Licht ausgeschaltet – überall auf dem Planeten.

Earth Hour 2019 in Brasilien

Was ist die Earth Hour?

Die Earth Hour ist eine regelmäßig stattfindende, große Klima- und Umweltschutzaktion, die der WWF ins Leben gerufen hat. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Einmal im Jahr schalten Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Auch viele tausend Städte machen mit und hüllen ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit. Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Wir wollen zeigen, dass wir uns besser um unseren Planeten kümmern müssen. Daher kommt auch der Name Earth Hour. Es ist die Stunde der Erde.

Seit wann gibt es die Earth Hour?

Alles begann 2007 in einer Stadt – Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten zuhause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Sie schrieben Geschichte! Inzwischen ist die Earth Hour die größte globale Klima- und Umweltschutzaktion weltweit.

Wann ist Earth Hour?

Die nächste Earth Hour findet am 28. März 2020 statt, um 20.30 Uhr. Die Earth Hour findet jedes Jahr statt, in der Regel am letzten Samstag im März. 

Wer kann bei der Earth Hour mitmachen?

Bei der Earth Hour kann jeder mitmachen, der ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz setzen möchte. Städte und Unternehmen können sich auf wwf.de/earthhour registrieren und so an der Aktion teilnehmen. Für Unternehmen gelten hier besondere Regeln.

 

Einzelpersonen können ihre Teilnahme über die Zusage an unserem Facebook-Event oder ebenfalls auf der wwf.de/earthhour öffentlich machen und zur Earth Hour einladen.

Wie kann man bei der Earth Hour mitmachen?

Der einfachste Weg, an der Earth Hour teilzunehmen: Am Tag der Earth Hour, um genau 20.30 Uhr, das Licht ausschalten. Im Kern der Earth Hour steht genauer diese Idee: 60 Minuten Dunkelheit – damit anderen ein Licht aufgeht. Wer live beim Lichtausschalten dabei sein möchte, kann gerne an der WWF-Earth-Hour-Veranstaltung in Berlin am Brandenburger Tor teilnehmen – oder an einer der zahlreichen Aktionen, die Städte und Aktive in ganz Deutschland organisieren.

Was bringt die Earth Hour dem Klima? Eine Stunde Lichtausschalten spart doch kaum Energie, oder?

Es geht bei der Earth Hour nicht darum, durch das Lichtausschalten Energie zu sparen. Die Earth Hour ist eine symbolische und friedliche Protest-Aktion. Dass während dieser Stunde auch Energie gespart wird, ist ein schöner Nebeneffekt. Es geht jedoch in erster Linie darum, dass alle Teilnehmer durch das Symbol des Lichtausschaltens deutlich machen, dass sie von der Politik und Wirtschaft mehr Einsatz für den Umwelt- und Klimaschutz fordern.

Besteht nicht die Gefahr, dass die Stromnetze zusammenbrechen, wenn zeitgleich so viele Menschen das Licht ausschalten?

Befürchtungen, dass die Stromnetze zusammenbrechen könnten, haben sich wiederholt als unbegründet erwiesen. In keinem der zahlreichen Länder, in denen die Earth Hour in den vergangenen Jahren in großem Ausmaß stattfand, sind Probleme mit der Stromversorgung aufgetreten. Dass die Stromnetze zusammenbrechen, ist schon deshalb unwahrscheinlich, da selbst bei vielen Millionen Teilnehmern der Rückgang des Stromverbrauchs relativ gering ist. Bei der Earth Hour geht es vor allem darum, dass Menschen auf der ganzen Welt ein gemeinsames Zeichen setzen. Das Stromsparen während der Stunde ist nur ein Nebeneffekt.

Benötigt das Wiederanschalten der Beleuchtung nicht extrem viel Energie?

Nein. Vor langer Zeit haben alte Leuchtstoffröhren beim Anschalten so viel Energie verbraucht wie 30 Minuten kontinuierlicher Betrieb. Moderne Leuchtmittel haben diesen Effekt nicht. Zwar verfügen Leuchtstoffröhren über einen sogenannten "Starter", der während des Anschaltens und Aufflackerns die fünffache Energiemenge aufnehmen kann, das geht aber sehr schnell. Schon durch ein Sekunde Dunkelheit wird dieser Zusatzverbrauch wieder eingespart. Selbst bei extrem veralteter Beleuchtungstechnik würde das Wiedereinschalten in der heutigen Zeit nur die Hälfte der Energie verbrauchen, die durch eine Stunde Dunkelheit eingespart wurde. Wer das Licht abschaltet, spart Strom.

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