Diesen Fragen gehen der WWF Deutschland und ResFutura, gemeinnütziges Forschungsinstitut sowie Netzwerkhub für Family Offices, gemeinsam nach. Die zentrale Leitfrage des neuen Forschungsvorhabens lautet: Wie bringt privates Beteiligungskapital die Weiterentwicklung der Wirtschaft voran?
Die bereits angestoßene Neuausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft ist mit einem hohen Finanzierungs- und Investitionsbedarf verbunden. Mindestens 2,3 Billionen Euro soll der Übergang zu einer naturverträglichen Wirtschaft in Deutschland bis Mitte des nächsten Jahrzehnts kosten. Die KfW rechnet sogar mit fünf Billionen Euro. Rund 90 Prozent des benötigten Kapitals sollen private Investoren aufbringen.
Family Offices vereinten 2023 in der DACH-Region ein verwaltetes Vermögen von rund 238 Billionen Euro, das bislang überwiegend nach klassischen Rendite-Risiko-Kriterien investiert sind. Die Empirie zeigt, auch nach den Ergebnissen einer breit angelegten Marktstudie, dass nachhaltige und transformative Investitionsansätze bislang kaum oder gar nicht berücksichtigt werden.