Die Robert Bosch Power Tools GmbH, Geschäftsbereich der Bosch-Gruppe, ist ein weltweiter Anbieter von Elektrowerkzeugen, Gartengeräten, Elektrowerkzeug-Zubehör und Messtechnik. Im Jahr 2024 erwirtschafteten rund 18.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro, rund 90 Prozent davon außerhalb Deutschlands.
Bosch Power Tools: von Sparring bis Sponsoring
Seit Anfang 2023 arbeitet Bosch Power Tools mit dem WWF zusammen. Die bis 2028 vereinbarte Zusammenarbeit verfolgt drei Schwerpunkte: Beratung zu ausgewählten Umweltthemen, Information der Mitarbeiterschaft sowie finanzielle Unterstützung von WWF-Projekten in Bhutan, Vietnam und Indonesien sowie auf den Philippinen.
Analyse und Beratung zu Klima- und Umweltthemen
Die Partnerschaft beinhaltet eine fachliche Beratung durch die WWF-Expertinnen und -Experten zu ausgewählten Umweltthemen, wie Klima- und Verpackungsstrategie, Scope-3-Emissionen in der Lieferkette und zirkuläre Ansätze.
Bisher widmeten sich die Workshops und Sparrings klima- und verpackungsbezogenen Fragestellungen. Auch das One Planet Assessment war Teil der bisherigen Zusammenarbeit.
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- Im Mai und Juli 2023 fanden zwei Sparrings beziehungsweise fachliche Austauschformate statt, einmal zum Instrument eines internen CO2-Preises und einmal zur Mitigation von Scope-3-Emissionen in der Lieferkette.
- Im Dezember 2023 folgte ein Workshop zum Thema „Beyond Value Chain Mitigation“, der Ansätze zusätzlicher Klimafinanzierung beleuchtete, darunter auch das WWF Contribution Modell. (Unter den Teilnehmenden waren neben Vertreterinnen und Vertretern von WWF und Bosch Power Tools auch Vertreter:innen der Bosch Gruppe.)
- Im November 2025 traf man sich zu einem weiteren Workshop, der aktuelle Trends bei Klimastandards aufgriff und Net-Zero-Ziele sowie Transformationspläne in den Blick nahm.
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- Im April 2023 fand ein Workshop zu zirkulären Ansätzen bei Verpackungen statt. Darin wurden unter anderem auch Materialalternativen zu Kunststoffen, die Vor- und Nachteile eines chemischen Recyclings sowie politische Rahmenbedingungen beleuchtet.
- Bei einem weiteren Austausch im September 2023 stand die Verpackungsstrategie von Bosch Power Tools im Vordergrund.
- Im Mai 2024 hielt der WWF einen Impulsvortrag bei Bosch Power Tools zur Verpackungsverordnung (PPWR).
- Im Dezember 2024 folgte ein gemeinsam von Bosch Power Tools und WWF gehaltener Vortrag über Kunststoffverpackungen, an dem weltweit mehr als 50 Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten des Unternehmens teilnahmen.
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Bosch Power Tools durchlief von Juli bis November 2023 das One Planet Assessment des WWF. Dabei wurden anhand der vom Unternehmen bereitgestellten Informationen ausgewählte Auswirkungen, Risiken und bestehende Maßnahmen in den Bereichen Klima, Süßwasser, Biodiversität und Menschenrechte analysiert. Das Assessment dient der Identifikation von Handlungsfeldern.
Allgemeine Informationen zu den Analysephasen und zur Methodik des Assessments finden sich hier:
Informationsangebote für Mitarbeitende zu Klima und Kunststoff
Bosch Power Tools stellte seinen Mitarbeiter:innen ein zeitlich befristetes Informationsangebot der WWF Akademie zur Verfügung. Die deutsch- und englischsprachigen Kurse waren ein freiwilliges Informationsangebot für alle Mitarbeitenden des Unternehmens im In- und Ausland.
Die Mitarbeitenden von Bosch Power Tools konnten zwischen zwei Kursen zu den Themen „Klimaschutz“ sowie „Nutzung von Ressourcen und Vermeidung von Kunststoffabfällen“ wählen. Die Kurse wurden im November 2023 und November 2024 eingeführt und so ausgewählt, dass sie die spezifischen Anforderungen im Unternehmen abbilden. Teils wurden sie inhaltlich an den betrieblichen Kontext angepasst. Zur Einführung der Akademiekurse veranstaltete Bosch Power Tools jeweils zwei digitale Events, in die sich der WWF mit einer Keynote einbrachte. An den Einführungsveranstaltungen nahmen insgesamt rund 1.500 Mitarbeiter:innen von Bosch Power Tools teil.
Finanzielle Unterstützung von WWF-Projekten in Asien
Von 2023 bis 2028 beteiligt sich Bosch Power Tools an der Finanzierung von vier WWF-Projekten in Bhutan, Vietnam, Indonesien und auf den Philippinen.
Der WWF setzt diese Projekte gemeinsam mit lokalen Organisationen, wissenschaftlichen Einrichtungen und weiteren Partnern um. Die Projekte haben zum Ziel, Plastikverschmutzung zu mindern und gefährdete Öko-Regionen zu erhalten.
Auf den Philippinen arbeitet der WWF am Aufbau von Strukturen für die Sammlung, Entsorgung und Verwertung von Abfällen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Eintrag von Kunststoffabfällen in die Umwelt und Meere zu verringern.
In Vietnam entwickelt der WWF Grundlagen für ein Sedimentmanagement im Mekong-Delta. Untersucht wird, wie Sedimentströme künftig so gesteuert werden können, dass sie dem Absinken des Deltas entgegenwirken.
In Bhutan unterstützt der WWF gemeinsam mit lokalen Akteuren die Entwicklung integrativer Landnutzungspläne für ausgewählte Landschaften ohne formalen Schutzstatus.
In Indonesien befasst sich der WWF auf der Insel Borneo mit der Bewirtschaftung und rechtlichen Sicherung ausgewählter Flächen innerhalb eines rund 110.000 Hektar großen Waldkorridors.
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