Lange haben wir darauf hingearbeitet – dann war es im Mai endlich so weit: Die aller ersten zwei Luchse wurden erfolgreich im Thüringer Wald ausgewildert.
Als Luchs-Pate haben Sie daran maßgeblich mitgewirkt. Daher ließ es sich meine Kollegin Leonie Weltgen nicht nehmen, vor Ort ganz persönliche Dankesworte und exklusive Einblicke für Sie aufzuzeichnen. Viel Freude beim Ansehen!
Film ab!
Das Projekt - Kurz und knapp
Bezeichnung: Luchs Thüringen – Europas Luchse vernetzen
Zeitraum: 2024 bis 2027
Ziel: Auswilderung von bis zu 20 Luchsen
Ort: Thüringer Wald
Warum hier?: Wie ein Trittstein, der es ermöglicht von der einen Seite eines Baches auf die andere zu gelangen, würde eine stabile Luchspopulation insbesondere im Thüringer Wald eine Verbindung der einzelnen Vorkommen der Harzer Luchspopulation mit der Population Ostbayern ermöglichen.
Besonderheit: Die Auswilderung erfolgt nach dem sogenannten Soft-Release-Verfahren. Die auszuwildernden Tiere werden in einem speziellen Auswilderungsgehege gehalten, um sich möglichst sanft an die neue Umgebung gewöhnen zu können. Von dort werden sie dann freigelassen.
Ausblick: Thüringen spielt eine Schlüsselrolle bei der Vernetzung von Luchsen.
„Gemeinsam mit Ihnen zu erleben, wie aus einer Projektidee wie dieser Wirklichkeit wird, ist das Größte für mich. Dass das Pinselohr auch in Thüringen nicht nur wieder eine Heimat findet, sondern von hier aus auch andere Luchsvorkommen in Deutschland miteinander zu vernetzen beginnt, daran haben Sie, unsere Patinnen und Paten, maßgeblichen Anteil. Herzlichen Dank für Ihre großartige Unterstützung!“
Melissa Friebe | Patenbetreuung
Weitere Informationen
Luchse in Thüringen
Unter dem Projekttitel „Trittstein Thüringer Wald – Die Rückkehr des Luchses nach…