KALDEWEI unterstützt WWF-Projekte gegen Plastikverschmutzung

Stand: 30.10.2026

Seit 2017 unterstützt das Familienunternehmen KALDEWEI ausgewählte WWF-Projekte finanziell. Wenngleich die Projekte in unterschiedlichen Regionen der Welt verortet sind, haben sie doch denselben Kern: Die Umsetzung von Maßnahmen gegen die Plastikverschmutzung der Umwelt und Meere.

In den ersten fünf Jahren beteiligte sich KALDEWEI an der Finanzierung des WWF-Meeresschutzprogramms. Die Mittel flossen in ein Modellprojekt im Mekong-Delta Vietnams. In dem Projekt arbeitete der WWF gemeinsam mit lokalen Partnern, Behörden und Gemeinden an Maßnahmen zur Verbesserung des Abfallmanagements. Ziel des Projektes war es, eine regionale Sammel-, Verwertungs- und Entsorgungsinfrastruktur für Abfälle aufzubauen und so den Eintrag von Plastikmüll ins Flussdelta und schließlich ins Meer zu verringern. Der WWF beendete das Modellprojekt im Jahr 2022 plangemäß. Die darin eingeleiteten Maßnahmen werden heute durch lokale Regierungsstellen fortgeführt und auf andere Regionen Südostasiens übertragen.

Im Herbst 2022 verlängerte KALDEWEI die Partnerschaft mit dem WWF um weitere fünf Jahre. In diesem Zeitraum beteiligt sich das Unternehmen an der Finanzierung von Modellprojekten, deren Fokus es ist, Abfälle und im Besonderen Plastikmüll zu reduzieren sowie Mehrweglösungen zu fördern.

WWF-Modellprojekt für Mehrweg in Hotellerie, Gastronomie, im Handel, Event- und Logistiksektor

KALDEWEI / WWF Kooperation

Mehrwegverpackungen zielen darauf, Einwegabfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Sie sind ein wesentliches Puzzlestück im Kampf gegen die Plastikkrise und den zunehmenden Verbrauch von Ressourcen. Mit einem Modellprojekt, das Maßnahmen zur Förderung von Mehrwegverpackungen in Hotellerie, Gastronomie, im Handel, Event- und Logistiksektor vorantreibt, setzt der WWF genau hier an.

Aus dem Projekt hervorgegangen ist unter anderem der Bericht „Kreislaufwirtschaft in der Hotellerie“, der im September 2026 veröffentlicht wurde. In dem Bericht wertet der WWF Pilotprojekte von Kühne Logistics University (KLU), Motel One und Leonardo Hotels aus. Darin erprobten die Partner entlang der Kreislaufwirtschaftsprinzipien „Reduzieren, Wiederverwenden, Aufbereiten und Wiederverwerten“, wie Ressourcen geschont, Abfälle vermieden und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile im Bereich Hotellerie erzielt werden können. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Zirkularität und Wirtschaftlichkeit kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig stärken können.

Ein weiterer Schwerpunkt des Modellprojekts ist die Umsetzungsallianz mehrweg.einfach.machen, die 2022 unter anderem vom WWF Deutschland gegründet und auch dank der finanziellen Unterstützung von KALDEWEI erfolgreich umgesetzt und 2026 mit einem Ergebnisbericht abgeschlossen werden konnte. Die Initiative machte anhand konkreter Praxisbeispiele aus den Bereichen Gastronomie, Sport und Veranstaltungen, beispielsweise Konzerte und Weihnachtsmärkte, sichtbar, wie Mehrweglösungen funktionieren und zum Standard werden können.

Wirksamer Klimaschutz mit einem Science Based Target

Das Sponsoringengagement KALDEWEIs ist Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie. Dabei liegt ein wesentlicher Schwerpunkt darin, das Industrieunternehmen auf einen Paris-konformen Pfad der CO2-Reduktion zu lenken. Anfang 2021 hat KALDEWEI ein wissenschaftsbasiertes Klimaziel durch die Science Based Targets-Initiative validieren lassen. Damit konnte ein wichtiger Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen KALDEWEI und WWF erreicht werden.  

Über KALDEWEI

KALDEWEI ist Marktführer für edle Sanitärobjekte aus langlebiger Stahl-Emaille und seit 1918 in Westfalen mit der eigenen Produktion beheimatet. Das Unternehmen wird in der 4. Generation von einem Mitglied der Familie geleitet. Das Team von KALDEWEI umfasst rund 800 Mitarbeitende und ist in über 80 Ländern aktiv. Seit vielen Jahren widmet sich das Unternehmen den dringlichen Themen unserer Zeit, leistet einen Beitrag zum umweltgerechten Bauen und investiert nachhaltig in den Umweltschutz, indem interne Prozesse so optimiert werden, dass Abfälle und Emissionen auf ein Mindestmaß reduziert werden.

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Fabian Gassner

PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Ralf Schlatter

Account Director Corporate Relations / PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Marcus Möllers

Manager Public Relations / Kaldewei