Wiedervernässungsfläche an der mittleren Elbe © Bernd Eichhorn / WWF

Pressestatement Natürliche-Infrastruktur-Stärkungsgesetz Thema in Neuhardenberg

Stand: 25.08.2026

Klausur des Bundeskabinetts muss Durchbruch beim Natürliche-Infrastruktur-Stärkungsgesetz bringen

Berlin, den 25.08.2026: Angesichts von zunehmend auftretenden Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren und Niedrigwasser fordert der WWF die Bundesregierung auf, die Abmilderung der Klimakrise durch naturbasierte Maßnahmen entschiedener als bisher zu stärken. Dazu sollte die anstehende Klausur des Bundeskabinetts den dringend benötigten Durchbruch beim Natürliche-Infrastruktur-Stärkungsgesetz (Natif) bringen. Tobias Arbinger, WWF-Referent für Naturschutzpolitik, sagt:

„Wir brauchen ein wirksames Natürliche-Infrastruktur-Stärkungsgesetz, denn intakte Wälder, Feuchtgebiete und Flüsse bieten neben Artenvielfalt auch Schutz gegen klimabedingte Risiken wie Waldbrände, Überschwemmungen und Dürren. Gerade in diesem Sommer hat sich gezeigt, wie wichtig der Schutz der Natur für uns Menschen ist. Das Bundesumweltministerium hat in seinem ursprünglichen Gesetzentwurf gute Vorschläge gemacht, doch andere Ministerien blockieren.

In Neuhardenberg besteht die Chance, dieses wichtige Gesetzesvorhaben wieder auf Kurs zu bringen, um es ohne weitere Verwässerungen zügig ins parlamentarische Verfahren zu bekommen.“

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Kontakt

Wiebke Elbe

Pressesprecherin

Agrarrohstoffe, Biodiversität und Bergbau / Berlin

  • Feldberger Seenlandschaft © Ralph Frank / WWF Deutschland

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