Die Nachhaltigkeitsinitiative #WirDrehenRunter von WWF Deutschland und Ariel zeigt auch im vierten Jahr messbaren Erfolg: Seit dem Start der Kampagne 2022 haben die Haushalte in Deutschland die Temperatur beim Wäschewaschen um 2,44 °C gesenkt und damit 311.000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart
In deutschen Haushalten wird zunehmend bei niedrigeren Temperaturen gewaschen. So sank die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland 2026 gegenüber dem Vorjahr um weitere 0,92 °C. Das zeigt: Die Nachhaltigkeitsinitiative #WirDrehenRunter der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland und des Waschmittel-Herstellers Procter & Gamble (P&G) mit der Marke Ariel wirkt. Wie eine aktuelle Evaluierung des unabhängigen Forschungsinstituts Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) belegt, drehen immer mehr Menschen in Deutschland die Temperatur beim Wäschewaschen herunter.
Seit dem Start der gemeinsamen Initiative 2022 haben die Menschen in Deutschland insgesamt 311.000 Tonnen CO₂ eingespart. Möglich wurde das durch eine Absenkung der durchschnittlichen Waschtemperatur um 2,44 °C auf aktuell 40,76 °C. Gleichzeitig ist der Anteil der Haushalte, die bei 30 °C waschen, von 24,1 Prozent auf 32,1 Prozent gestiegen.
Rosa Strube, Leiterin des Teams zu nachhaltigen Lebensstilen beim CSCP, erklärt: „Wir begleiten die #WirDrehenRunter-Initiative nun seit ihrem Start 2022 und freuen uns, über diesen Zeitraum von vier Jahren eine Reduktion der durchschnittlichen Waschtemperatur in Deutschland um 2,44 °C zu sehen. Gleichzeitig können wir eine langsame, aber sichtbare Veränderung der Einstellungen zum kälteren Waschen, der Grundvoraussetzung für die Wahl einer niedrigeren Waschtemperatur, sehen. Diese Veränderung geschieht nicht von heute auf morgen, aber sie ist möglich.“
Gleichzeitig räumen Verbraucher:innen zunehmend mit Mythen auf. Der Anteil derer, die Waschen bei niedrigen Temperaturen für „fleckenlösend“ halten, wuchs. Die Erkenntnis, dass moderne Waschmittel auch bei 30 °C vollständig reinigen und Textilien dabei schonen, setzt sich durch. Mit dieser Verhaltensveränderung sind messbare CO₂-Einsparungen verbunden: Allein 2026 waren dies rund 119.000 Tonnen CO₂-Äquivalente. Über den Zeitraum von vier Jahren seit Start der Kampagne beliefen sich die Einsparungen auf 311.000 Tonnen CO₂-Äquivalente.
Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation & Nachhaltigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) bei Procter & Gamble, ergänzt: „Die 311.000 Tonnen CO₂-Einsparungen zeigen: Kontinuierliches Engagement, fortlaufende Aufklärung und Kommunikation mit allen Haushalten wirkt. Das Verständnis, dass moderne Waschmittel auch bei 30 °C genauso vollständig reinigen und die Textilien dabei geschont werden, wächst. Erkennbar ist auch: Die Menschen ändern selbst ihr Verhalten, wenn Vorteile aufgezeigt und erlebbar werden und sie sich abgeholt fühlen. Die Haushalte verändern durchaus ihre Gewohnheiten – und das auch ohne Druck dauerhaft. Gleichzeitig liefern sie damit einen starken Beitrag zum Schutz der Umwelt. Das ist echter Wandel im Alltag.“