Eine Lösung: Circular Economy (kurz CE) – weg von der Wegwerfgesellschaft hin zu einem Umgang mit Kleidung, der in Kreisläufen denkt. Die MDCE-Studie zeigt, dass vier Maßnahmen dabei besonders erfolgversprechend sind:
Kleidung länger zu nutzen und die Menge an Kleidungsstücken pro Schrank zu reduzieren sind dabei besonders hilfreich. Aber auch neue Arten, Kleidung zu nutzen (Sharing Economy, Product-as-a-Service) verringern die Produktion neuer Textilien und sparen so Ressourcen und Treibhausgasemissionen ein. Ein Beispiel für Product-as-a-Service ist das Leasing von Autos, wo nicht mehr das Produkt an sich, sondern eine Dienstleistung unter Bereitstellung des Produkts verkauft wird.
Darüber hinaus helfen die Förderung von Wiederverwendung und Reparatur und ein konsequentes Faser-zu-Faser-Textilrecycling (F2F) dabei, den negativen sozialen und ökologischen Fußabdruck des Textilsektors langfristig zu verringern.