Die Natur ist unsere Lebensgrundlage. Dank ihr haben wir sauberes Wasser und frische Luft, fruchtbare Böden und eine einzigartige Vielfalt an Arten und Lebensräumen. Sie sorgt für ein stabiles Klima und bildet die Basis unserer Ernährung und Medizin.

Doch weltweit steht diese Lebensgrundlage unter Druck. Wälder verschwinden, Meere werden zunehmend belastet und mit den Lebensräumen schwindet auch die Artenvielfalt. Unsere Ökosysteme verlieren ihre Fähigkeit, uns zu schützen – und mit ihnen verlieren wir ein Stück unserer eigenen Zukunft.

Deshalb setzen wir uns jeden Tag dafür ein, die Natur zu bewahren.

Was Naturschutz wirklich bedeutet

Naturschutz ist mehr als das Anlegen von Schutzgebieten. Echten Wandel zu bewirken bedeutet, dort anzusetzen, wo Entscheidungen getroffen werden: in der Politik, in der Wirtschaft, in internationalen Abkommen. Es braucht rechtliche Rahmenbedingungen, die die Natur nicht als Ressource behandeln, sondern als Grundlage, die es zu schützen gilt.

Gleichzeitig kann Naturschutz nicht über die Köpfe der Menschen hinweg geschehen, die in und von der Natur leben. Lokale Gemeinschaften, indigene Völker, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern – sie sind ein entscheidender Teil der Lösung. Naturschutz bedeutet deshalb auch, zu vermitteln: zwischen Mensch und Wildtier, zwischen wirtschaftlichen Interessen und ökologischer Verantwortung. Denn die Natur lässt sich nicht retten, wenn wir sie gegen den Menschen stellen. Es braucht ein Miteinander und den Willen, gemeinsam neue Wege zu gehen.

Was wir weltweit tun

Seit über 60 Jahren setzt sich der WWF in fast 100 Ländern für den Schutz unserer Natur ein. Unser Ansatz verbindet den Erhalt von Lebensräumen mit nachhaltiger Nutzung und dem Kampf gegen Umweltverschmutzung, denn alles gehört zusammen. Wir schützen die letzten großen Wälder, kämpfen für lebendige Meere und bewahren Flüsse und Feuchtgebiete, die für Millionen von Arten unverzichtbar sind. Wir wirken der Klimakrise entgegen und setzen uns dafür ein, dass wirtschaftliches Handeln nicht länger auf Kosten der Natur geht. Und auch in Deutschland setzen wir uns täglich für eine intakte Natur ein, weil Naturschutz nicht irgendwo weit weg beginnt, sondern vor unserer eigenen Haustür.

  • Regenwald in Guatemala © Shutterstock / soft_light / WWF WWF-Naturschutz: Themen und Projekte

    Naturschutz ist eine der wichtigsten Menschheitsaufgaben der heutigen Zeit. Der WWF setzt Schwerpunkte wie Klima, Plastik und Wälder, schützt Arten und Regionen und engagiert sich politisch. Mehr zu unseren Themen und Projekten

Unsere Arbeit wirkt!

Der Einsatz zahlt sich aus. Jedes Jahr verzeichnen wir neue Erfolge: Von neu ausgewiesenen Schutzgebieten über die Rückkehr bedrohter Arten bis hin zu wegweisenden politischen Abkommen. Diese Erfolge sind das Ergebnis von jahrzehntelangem, konsequentem Einsatz und zeigen: Naturschutz funktioniert, wenn wir nicht aufgeben.

„Immer wieder erleben wir Momente, die zeigen, dass unsere Arbeit wirkt: ein Tierbestand, der sich erholt, ein Wald, der wieder wächst, eine Art, die wir fast verloren hätten und die nun wieder gesichtet wird. Diese Momente machen deutlich, dass es noch nicht zu spät ist. Die Natur hat die Kraft, sich zu regenerieren. Sie braucht dafür nur eines: unsere konsequente Unterstützung. Genau dafür steht der WWF, jeden Tag, weltweit und gemeinsam mit Millionen von Menschen.”

Kathrin Samson, Vorständin für Naturschutz beim WWF Deutschland

Gemeinsam mehr erreichen

Naturschutz ist eine Aufgabe, die uns alle etwas angeht und die nur gemeinsam gelingt. Er entsteht nicht in einzelnen Projekten oder abgelegenen Schutzgebieten, sondern durch die Zusammenarbeit von Menschen, Organisationen, Regierungen und Gemeinschaften weltweit. Über sechs Millionen Menschen weltweit unterstützen den WWF bereits, denn sie wissen: Nur gemeinsam können wir die biologische Vielfalt erhalten und eine Welt hinterlassen, in der Mensch und Natur im Einklang leben.

Schützen Sie die Natur