Ab dem Sommer 2015 übernimmt Netto Marken-Discount als Teil des EDEKA-Verbundes alle Ziele, die bereits im Rahmen der strategischen Partnerschaft von WWF und EDEKA gelten.

Logo Netto © Netto
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Als 2009 im Bereich Fisch und Meeresfrüchte die Zusammenarbeit mit dem EDEKA Verbund ihren Anfang nahm, beteiligte sich Netto Marken-Discount von Beginn an dort an der nachhaltigeren Sortimentsausrichtung. Mit Juni 2015 baut Netto Marken-Discount dieses Engagement aus und übernimmt alle Ziele, die im Rahmen der strategischen Partnerschaft zwischen EDEKA und dem WWF gelten.

Die Schwerpunktthemen sind Fisch und Meeresfrüchte, Holz/Papier/Tissue, Palmöl, Soja, Klima, Süßwasser sowie Verpackungen. Jeder dieser Schwerpunkte ist mit konkreten Zielsetzungen verbunden. Der Status der Zielerreichung wird pro Themengebiet für Netto jährlich in einem Bericht festgehalten. Unabhängige Prüfer prüfen diesen jährlichen Bericht zum Projektfortschritt. 

Pfandaktion: Über 16.000 Euro für den WWF

Bei der Pfandspendenaktion haben die Netto-Kunden in zwei Wochen 16.091,04 Euro an den WWF gespendet. Von Ende Oktober bis Mitte November 2017 hatte Netto dafür Spendenknöpfe an den Rückgabeautomaten in rund 1.700 Filialen installiert. Per Knopfdruck konnten Kunden bei der Flaschenrückgabe entscheiden, ob sie ihren Leergutbon einlösen oder den Pfandwert direkt spenden wollten. Die 16.091,04 Euro, die bei dieser erfolgreichen Pfandspendenaktion zusammengekommen sind, fließen in weltweite Natur- und Umweltschutzprojekte des WWF. Danke!

Netto Marken-Discount

Was macht der Panda auf Netto–Produkten?

Netto und WWF wollen Verbraucher motivieren, sich für nachhaltiger erzeugte Produkte zu entscheiden. Denn wenn die Nachfrage nach diesen Produkten wächst, unterstützt das eine ressourcenschonendere Herstellung entlang der ganzen Lieferkette. Daher sorgen wir für eine klare Kennzeichnung der umweltverträglicheren Alternativen

Der WWF-Panda findet sich auf Netto Eigenmarken-Produkten, die anerkannte Standards (EU-Biosiegel, MSC, FSC oder Blauer Engel) erfüllen und entsprechend durch unabhängige Prüforganisationen zertifiziert sind. Bei Bio-Produkten prüft der WWF zusätzlich die regionale Wasser- und länderspezifische Sozialsituation.

Um Wasserrisiken zu ermitteln, nutzt der WWF unter anderem den „Wasserrisikofilter“, der gemeinsam mit der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH) entwickelt wurde. Zur Einordnung der Sozialrisiken greift der WWF zurück auf Informationen der Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“ des Vereins earthlink e.V. für die Herkunftsländer der einzelnen Produktzutaten. Darüber hinaus recherchiert der WWF zu Produkt und Herkunftsland beim Büro für Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Menschenhandel (Bureau of International Labor Affairs, Office of Child Labor, Forced Labor, and Human Trafficking) des US-amerikanischen Arbeitsministeriums.

Weitere Informationen

  • Edeka Störer zum Thema Nachhaltigkeit © EDEKA EDEKA

    Seit zehn Jahren bringen EDEKA und WWF mehr Umweltschutz in Regale und Lieferketten. Mit Fisch fing im Jahr 2009 alles an. Heute arbeiten Deutschlands größter Lebensmitteleinzelhändler und der WWF auf vielen Feldern erfolgreich zusammen. Weiterlesen ...

  • Fischer holt ein Netz ein © Kelsey Hartman / WWF Fischereipolitik in Europa

    Die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) der EU legt sowohl für die Fischerei als auch für die Meeresumwelt wichtige Ziele fest. Aktuell verpflichtet die GFP die EU-Staaten, bis zum Jahr 2020 die Überfischung in ihren Meeren zu beenden. Weiterlesen ...

  • Europäischer Wald © Wild Wonders of Europe / Cornelia Doerr / WWF FSC – was ist das

    SC® steht für „Forest Stewardship Council®“. Es ist ein internationales Zertifizierungssystem für nachhaltigere Waldwirtschaft. Weiterlesen ...

  • Palmnüsse © Karine Aigner / WWF USA Palmöl

    Etwa jedes zweite Supermarktprodukt enthält Palmöl. Es findet sich in Nutella & Co., Tütensuppen, Cremes, Waschmitteln, Lippenstift und Keksen - und natürlich im Biosprit. Weiterlesen ...

  • Sojabohnenpflanzen auf dem Feld © fotokostic / iStock / Getty Images Plus Soja

    Tofu, Sojamilch und Sojasoße – das sind Produkte, die Verbrauchern beim Stichwort Soja einfallen. Nicht mit auf der Liste ist Fleisch. Weiterlesen ...

  • Staudamm © Global Warming Images / WWF Wasserverbrauch

    Obwohl unser Planet zu mehr als 70 Prozent damit bedeckt ist, wird Wasser für eine wachsende Weltbevölkerung zunehmend ein knappes Gut. Weiterlesen...

  • Bio-Gemüse © Andrey Moisseyev / iStock / GettyImages Das Bio-Siegel

    Zur leichteren Orientierung bei Bio- beziehungsweise Öko-Produkten gibt es seit 2001 für Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft das staatliche Bio-Siegel. Wofür aber steht es genau? Weiterlesen ...

Patricia Graf

Director Corporate Relations / PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Christina Stylianou

Leiterin Unternehmenskommunikation / Netto Marken-Discount