Seit zehn Jahren bringen EDEKA und WWF mehr Umweltschutz in Regale und Lieferketten. Mit Fisch fing im Jahr 2009 alles an. Heute arbeiten Deutschlands größter Lebensmitteleinzelhändler und der WWF auf vielen Feldern erfolgreich zusammen: Von A wie Artenvielfalt bis Z wie Zitrusfrüchte reicht das gemeinsame grüne Handeln. Mit zwölf Millionen Kunden täglich haben sogar kleine Schritte eine enorm große Wirkung. Weniger Verpackung, mehr Klimaschutz, Recycling statt neuer Rohstoff: Überall setzen sich die Panda-Partner für einen kleineren ökologischen Fußabdruck von EDEKA ein.

Kernstück der Zusammenarbeit sind die 3.600 Eigenmarkenartikel, die EDEKA anbietet. Sie werden anhand von acht Schwerpunktthemen überarbeitet. Auf dem Aufgabenzettel stehen: Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Hygienepapiere, Palmöl, Soja, Klima, Süßwasser, Verpackungen und Beschaffungsmanagement kritischer Agrarrohstoffe. Jeder dieser Schwerpunkte ist mit konkreten Zielsetzungen verbunden. Ein jährlicher Bericht hält Thema für Thema die Fortschritte fest. Die Ziele der Partnerschaft gelten seit 2015 auch für Netto Marken-Discount als Teil des EDEKA-Verbunds.

Logo Edeka © Edeka
Logo Edeka © Edeka

Darüber hinaus wollen die Partner auch den Konsum von nachhaltigeren Produkten fördern. Daher sind EDEKA-Eigenmarkenprodukte, die besonders umweltfreundlich sind, mit dem Panda-Logo gekennzeichnet. Das Logo findet sich auf Eigenmarkenprodukten, die anerkannte Standards (EU-Biosiegel, Naturland, Bioland oder vergleichbare Bioverbände, MSC, FSC oder Blauer Engel) erfüllen und entsprechend durch unabhängige Prüforganisationen zertifiziert sind. Der WWF-Panda ist also kein Umweltsiegel, sondern weist auf solche Siegel hin. Bei den Bio-Produkten gibt es zusätzlich noch eine Wasserrisiko- und Sozialrisikoprüfung, weil diese wichtigen Aspekte durch das Biosiegel nicht abgedeckt sind.

Zudem gibt es drei Anbauprojekte im In- und Ausland – denn bereits auf dieser Ebene kann bei der Herstellung von Supermarktprodukten vieles verbessert werden. Wir zeigen gemeinsam, wie der konventionelle Orangen- und Bananenanbau besser geht. Das dritte Projekt kümmert sich um Artenvielfalt in der Biolandwirtschaft in Deutschland.

EDEKA UND DER WWF

Fischer Thunfisch Philippinen mit EDEKA-Logo © Jürgen Freund / WWF
EDEKA und Fischerei
Beim Thema nachhaltige Fischerei arbeiten der WWF und EDEKA seit 2009 erfolgreich zusammen
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Holzstücke in Rumänien mit EDEKA Logo © James Morgan / WWF
EDEKA und Holz und Papier
Wälder liefern für viele Alltagsprodukte den Rohstoff Holz. Hier setzen WWF und EDEKA an.
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Windräder mit EDEKA-Logo © GettyImages / c Tobias
EDEKA und Klimaschutz
Für WWF und EDEKA ist Klimaschutz ein zentrales Thema auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.
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Palmöl Früchte auf einer Plantage in Sumatra mit EDEKA Logo © James Morgan / WWF International
EDEKA und Palmöl
Palmöl steckt in vielen Produkten. Mit den Anbauflächen wachsen auch die Probleme.
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Bananen mit EDEKA Logo © David Lawson / WWF-UK
EDEKA und Bananen
WWF und EDEKA fördern einen sozialverträglichen Anbau konventioneller Bananen.
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Sojabohne mit EDEKA Logo © saraTM / iStock / Getty Images Plus
EDEKA und Soja
WWF und EDEKA unterstützen heimische Futtermittel und die Verbesserung der Sojaproduktion.
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Bewässerung in Marokko mit EDEKA Logo © Michel Gunther / WWF
EDEKA und Süßwasser
WWF und EDEKA analysieren Eigenmarkenprodukte auf Wasserrisiken in den Produktionsgebieten
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Glasbehälter mit EDEKA-Logo © GettyImages
EDEKA und Verpackungen
So nützlich Verpackungen sind: Ihre Herstellung und Entsorgung belastet die Umwelt.
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Landwirtschaft Maisfeld mit EDEKA Logo © Sonja Ritter / WWF
EDEKA und Beschaffungsmanagement
Der weltweite Anbau der Argrarrohstoffe verursacht ökologische und soziale Probleme.
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Edeka Eingang mit Kundin und Logo © EDEKA
EDEKA - regionales Engagement
Regionale EDEKA Märkte schaffen die Einweg-Plastiktüte ab. Stattdessen setzen wir auf PET.
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Vogel mit EDEKA Logo © Ola Jennersten / WWF Schweden
EDEKA und Landwirtschaft
WWF und EDEKA fördern die Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.
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Zitronen mit EDEKA Logo © Jason Houston / WWF-US
EDEKA und Zitrusfrüchte
Der WWF und EDEKA unterstützen Projekte zu nachhaltigem Zitrusfruchtanbau.
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10 Jahre – 100 gute Nachrichten

Zum Jubiläum wollen wir die Erfolge aus zehn Jahren Zusammenarbeit feiern, denn gemeinsam haben wir viel erreicht. Die ersten zehn Erfolgsbeispiele folgen hier, die kompletten 100 guten Nachrichten finden sich hier: edeka.de/100gutenachrichten. Und in unserem jährlichen Fortschrittsbericht können Sie sich im Detail informieren, woran wir derzeit arbeiten.

WWF-Team des Bananenprojekts © Denis Ünver / WWF
WWF-Team des Bananenprojekts © Denis Ünver / WWF
  1. Es ist amtlich: Gelb und blau ergibt grün.
    Durch die Partnerschaft stellen EDEKA und WWF das Sortiment auf umweltfreundliche Standards um, transformieren Lieferketten über EDEKA hinaus und fördern nachhaltigen Konsum. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes bestätigt, dass diese Maßnahmen nachhaltig wirken.
  2. Kehraus an der Fischtheke
    Vom Aussterben bedrohte Fischarten wie Aal, Rochen, Hai und Stör wurden ausgelistet. Die „Aal-Bilanz“ als Beispiel: rechnerisch 62.500 gerettete Aale.
  3. Die Umwelt ist uns nicht Banane.
    EDEKA und WWF bringen mehr Umweltschutz in den konventionellen Bananenanbau. Das Projekt wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgeweitet und umfasst mittlerweile 24 Farmen auf über 3.000 Hektar in Ecuador und Kolumbien - also eine Fläche fast 10 Mal so groß wie der Englische Garten in München, auf der bessere Bananen angebaut werden. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier
  4. Bei uns piept's wieder.
    Durch Grünstreifen an Feldrändern und Beachtung der Brutzeiten konnte sich der Bruterfolg des in Deutschland stark gefährdeten Braunkehlchens auf den Flächen, auf denen diese Artenschutz-Maßnahmen umgesetzt wurden, fast verdoppeln. Mehr Informationen rund um das Thema Landwirtschaft finden Sie hier.
  5. EDEKA lässt die Bäume im Wald.
    100 Prozent der EDEKA-Holz- und Papierprodukte bestehen nun aus Altpapier oder stammen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. 
  6. Wir starten einen neuen Abschnitt für den Aufschnitt.
    EDEKA hat Mehrwegdosen an den Frischetheken eingeführt und bietet diese in immer mehr Märkten bundesweit an. Die EDEKA-Kunden haben bereits mehrere Tausend Dosen gekauft und ermöglichen so eine Ersparnis von bis zu vier Kilogramm Verpackungsmaterial pro Tag je teilnehmendem Markt.
  7. Wir lassen unsere Früchtchen frei.
    EDEKA bietet nahezu alle Obst- und Gemüse-Produkte auch lose an. Sie werden stattdessen mit Etiketten, Banderolen oder Smart Branding (Bio-Kennzeichnung per Lasergravur) versehen. Letzteres spart 50 Tonnen Plastik im Jahr ein – also das Gewicht von acht ausgewachsenen Elefanten.
  8. Wasserpionier.
    Dank WWF-Beratung übernimmt EDEKA als erster Lebensmitteleinzelhändler Verantwortung für Süßwasser und geht entlang seiner Lieferketten aktiv gegen Probleme wie Wasserknappheit und -verschmutzung vor.
  9. Unsere Mission: weniger Emission.
    Wir leisten unseren Beitrag zum Klimaschutz, um die Bemühungen der Politik zu unterstützen und die globale Erwärmung zu begrenzen. Deshalb haben wir Klimaschutz als ein Arbeitsfeld innerhalb unserer Partnerschaft mit EDEKA verankert und veröffentlichen die Ergebnisse alle zwei Jahre in einer unabhängig erstellten Klimabilanz. Unser Ziel ist es, die Treibhausgase bis 2020 um 30 Prozent im Vergleich zu 2011 zu reduzieren, bis 2025 sogar um 50 Prozent.
  10. In die EDEKA-Eigenmarken kommt nur noch zertifiziertes Palmöl.
    EDEKA hat alle Palmölbestandteile in ihren Eigenmarkenprodukten zu 100 Prozent auf zertifiziertes Palmöl um gestellt. Best Practice! So wird weniger Regenwald vernichtet.
  • Edeka / WWF Kooperation Informationen auf den Seiten von EDEKA

    Drei Jahre nach dem Start der erfolgreichen Kooperation zum Thema „nachhaltige Fischerei“ weiten EDEKA und der WWF ihre Partnerschaft auf weitere Bereiche aus. Weiterlesen ...

  • Feldpflanzen (Drohnenaufnahmen) © Jevtic / iStock / Getty Images Plus Sieben Fakten über Nachhaltigkeit

    Auf den Punkt gebracht: die Bedeutung, die Idee, die Elemente, das Prinzip, der Kontext, die Vision und die Indikatoren der Nachhaltigkeit. Weiterlesen ...

Andrea Ebert

EDEKA-Unternehmenskommunikation

Patricia Graf

PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Sylvia Ratzlaff

Pressesprecherin, Berlin