Mit Fisch fing alles an: Im Jahr 2009 taten sich Deutschlands größter Lebensmitteleinzelhändler EDEKA und der WWF zusammen, um sich für ein nachhaltigeres Angebot von Fisch und Meeresfrüchten im Lebensmitteleinzelhandel einzusetzen. Denn mit zwölf Millionen Kund:innen täglich haben sogar kleine Schritte eine enorm große Wirkung. Seitdem hat sich die Partnerschaft stetig vergrößert. Wir kümmern uns um vieles, von A wie Artenvielfalt bis Z wie Zitrusfrüchte. Unsere Arbeit bündeln wir unter vier Oberzielen: dem Schutz von Süßwasser, des Klimas, der Ressourcen- und Materialbewahrung und dem Erhalt der Biodiversität.

Wir und Jetzt – für mehr Nachhaltigkeit

Logo Edeka © Edeka
Logo Edeka © Edeka

Gemeinsam wollen wir den ökologischen Fußabdruck von EDEKA verringern. Dazu arbeiten wir daran, die Lieferketten der rund 4.000 Eigenmarkenartikel von EDEKA transparenter und nachhaltiger zu gestalten. Außerdem wollen wir Kund:innen zu nachhaltigerem Konsum motivieren – als zusätzlicher Wegweiser hilft dabei das WWF-Logo, das sich auf nachhaltigeren Eigenmarkenprodukten befindet. Diese sind von unabhängigen Dritten zertifiziert gemäß Standards, die der WWF als umweltschonend anerkennt – dazu gehören das Bio-Siegel und die Siegel der biologischen Anbauverbände Bioland, Biopark, Naturland und Demeter, der Blaue Engel, FSC sowie mit Einschränkungen MSC. Bei den Bio-Produkten fragen wir vor Vergabe des WWF-Logos noch mögliche Wasserrisiko- und Sozialrisiken ab, weil diese wichtigen Aspekte durch das Biosiegel nicht abgedeckt sind. Der WWF-Panda auf dem Produkt ist also kein Umweltsiegel, sondern weist auf solche Siegel hin und bietet schnelle Orientierung.

Um unsere Oberziele zu erreichen, arbeiten wir auf acht Schwerpunktthemen. Auf dem Aufgabenzettel stehen: Fisch und Meeresfrüchte, Holz, Papier und Hygienepapiere, Palmöl, Soja/nachhaltigere Nutztierfütterung, Klimaschutz, Süßwasser, Verpackungen und Beschaffungsmanagement kritischer Agrarrohstoffe. Jeder dieser Schwerpunkte ist mit konkreten Zielsetzungen verbunden. Zusätzlich zeigen wir in drei Anbauprojekten im In- und Ausland, wie bereits auf dieser Ebene bei der Herstellung von Supermarktprodukten vieles verbessert werden kann. So stellen wir im Projekt Zitrus (Orangen, Mandarinen) sowie dem Projekt „Für eine bessere Banane“ den konventionellen Anbau dieser Früchte um, machen ihn wasserschonender, artenfreundlicher und unterstützen das lokale Ökosystem, setzen weniger Pestizide ein und schützen den Boden. Denn diese beiden Obstsorten sind sehr beliebt, ihr Anbau ist aber besonders mit Umweltschadwirkungen verbunden. Das dritte Anbauprojekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ kümmert sich um Erhalt und Steigerung der Artenvielfalt in der Biolandwirtschaft in Deutschland.

2015 haben wir unsere Partnerschaft zusätzlich ausgeweitet und auch Netto Marken-Discount als Teil des EDEKA-Verbunds mit an Bord geholt. Das Drogeriemarktunternehmen BUDNI aus Hamburg ist seit 2020 ebenfalls Partner des WWF. Den EDEKA-Verbund und BUDNI verbindet eine warengeschäftliche Zusammenarbeit in Drogeriemarkt-spezifischen Sortimenten.

Unsere kompletten Partnerschaftsziele haben wir schriftlich festgehalten – der Stand der Zielerreichung wird jährlich auch von externen Wirtschaftsprüfer:innen kontrolliert und in einem Fortschrittsbericht veröffentlicht.

EDEKA UND DER WWF

Fischer Thunfisch Philippinen mit EDEKA-Logo © Jürgen Freund / WWF
EDEKA und Fischerei
Beim Thema nachhaltige Fischerei arbeiten der WWF und EDEKA seit 2009 erfolgreich zusammen
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Holzstücke in Rumänien mit EDEKA Logo © James Morgan / WWF
EDEKA und Holz und Papier
Wälder liefern für viele Alltagsprodukte den Rohstoff Holz. Hier setzen WWF und EDEKA an.
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Windräder mit EDEKA-Logo © GettyImages / c Tobias
EDEKA und Klimaschutz
Für WWF und EDEKA ist Klimaschutz ein zentrales Thema auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.
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Palmöl Früchte auf einer Plantage in Sumatra mit EDEKA Logo © James Morgan / WWF International
EDEKA und Palmöl
Palmöl steckt in vielen Produkten. Mit den Anbauflächen wachsen auch die Probleme.
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Bananen mit EDEKA Logo © David Lawson / WWF-UK
EDEKA und Bananen
WWF und EDEKA fördern einen sozialverträglichen Anbau konventioneller Bananen.
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Sojabohne mit EDEKA Logo © saraTM / iStock / Getty Images Plus
EDEKA und Soja
WWF und EDEKA unterstützen heimische Futtermittel und die Verbesserung der Sojaproduktion.
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Bewässerung in Marokko mit EDEKA Logo © Michel Gunther / WWF
EDEKA und Süßwasser
WWF und EDEKA analysieren Eigenmarkenprodukte auf Wasserrisiken in den Produktionsgebieten
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Glasbehälter mit EDEKA-Logo © GettyImages
EDEKA und Verpackungen
So nützlich Verpackungen sind: Ihre Herstellung und Entsorgung belastet die Umwelt.
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Landwirtschaft Maisfeld mit EDEKA Logo © Sonja Ritter / WWF
EDEKA und Beschaffungsmanagement
Der weltweite Anbau der Argrarrohstoffe verursacht ökologische und soziale Probleme.
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Edeka Eingang mit Kundin und Logo © EDEKA
EDEKA - regionales Engagement
Regionale EDEKA Märkte schaffen die Einweg-Plastiktüte ab. Stattdessen setzen wir auf PET.
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Vogel mit EDEKA Logo © Ola Jennersten / WWF Schweden
EDEKA und Landwirtschaft
WWF und EDEKA fördern die Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Nutzflächen.
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Zitronen mit EDEKA Logo © Jason Houston / WWF-US
EDEKA und Zitrusfrüchte
Der WWF und EDEKA unterstützen Projekte zu nachhaltigem Zitrusfruchtanbau.
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  • Edeka / WWF Kooperation Informationen auf den Seiten von EDEKA

    Drei Jahre nach dem Start der erfolgreichen Kooperation zum Thema „nachhaltige Fischerei“ weiten EDEKA und der WWF ihre Partnerschaft auf weitere Bereiche aus. Weiterlesen ...

  • Feldpflanzen (Drohnenaufnahmen) © Jevtic / iStock / Getty Images Plus Sieben Fakten über Nachhaltigkeit

    Auf den Punkt gebracht: die Bedeutung, die Idee, die Elemente, das Prinzip, der Kontext, die Vision und die Indikatoren der Nachhaltigkeit. Weiterlesen ...

Patricia Graf

Director Corporate Relations / PANDA Fördergesellschaft für Umwelt mbH

Sylvia Ratzlaff

Pressereferentin / WWF Deutschland

Andrea Ebert

Unternehmenskommunikation / EDEKA