Die WWF-Studie zeigt auf, dass Rohstoffabbau weitreichende soziale wie ökologische Auswirkungen auf das Ökosystem der Erde hat, die jedoch häufig ignoriert werden.
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zuletzt aktualisiert: 26.10.2020
#Challenge4Nature: Deine sportliche Challenge zum Schutz der Erde Ob Aufstieg zum Kilimandscharo, 10.000 Schritte täglich oder mit dem Rad die Ostsee umrunden – ganz egal, welcher persönlichen sportlichen Herausforderung du dich stellst, mach es zu deiner individuellen Spendenaktion für den Umwelt- und Naturschutz. Du engagierst dich damit nachhaltig für eine Welt, in der Mensch und Natur im Einklang miteinander leben. Teile dein Engagement mit Menschen, die du kennst. Warum? – Ganz einfach: wer über sein Vorhaben spricht, erhält nicht nur die Unterstützung aus der Familie und dem Freundeskreis, sondern hält bei seiner persönlichen Challenge auch länger durch. Und wer weiß, vielleicht spornt deine Idee gleich andere an mitzumachen: Gemeinsam lässt sich das Ziel schneller erreichen. Spenden sammeln leicht gemacht Mensch klettert über Steine an einem Wasserfall © Warren Goldswain / Getty Images / iStockphoto / WWF Wir möchten, dass du bei deiner Spendenaktion für den WWF jede Menge Spaß hast und dass es dir gelingt, deine Challenge und dein Spendenziel zu erreichen. Auf unserer Online-Plattform Action Panda kannst du in wenigen Schritten deine Spendenaktion erstellen – individualisiert mit deinem Foto und Text. Leite deinen persönlichen Spendenlink weiter an Freund:innen, Familie, Kolleg:innen und Bekannte. Schnell und sicher können sie deine Charity-Aktion mit einer Spende unterstützen. Meine Spendenaktion starten #Challenge4Nature Radfahrer im Wald © GettyImages In dem Moment, wo du deine Challenge mit einer Spendenaktion für den WWF verbindest, sind wir ein Team! Gemeinsam haben wir ein großes Ziel: den Schutz unseres Planeten, unser aller Lebensgrundlage. Begeistere auch andere mit deinen Trainings- und Spendenerfolgen und tausche dich mit der Community aus. Poste Fotos und Videos in den sozialen Medien mit dem Hashtag #Challenge4Nature ! Wir unterstützen dich Wir helfen dir, deine Ziele zu erreichen und haben dir wichtige und inspirierende Tipps zusammengestellt: Tipps zum Spenden sammeln und deine Online-Spendenaktion Je mehr Spenden du sammelst, umso wirkungsvoller können wir gemeinsam aktiv für eine lebendige Erde werden. Dabei helfen dir sicher die folgenden Tipps. PDF - 380,10 KB Häufige Fragen: Wie funktioniert das Spendensammeln? Spenden sammeln geht ganz einfach online über unsere Plattform Action Panda . In wenigen Schritten erstellst du deine persönliche Online-Spendenaktion. Deinen Spendenlink teilst du anschließend per E-Mail, WhatsApp, etc. und bittest deine Liebsten dein Vorhaben mit einer Spende zu unterstützen. Die Höhe des Spendenziels ist ganz dir selbst überlassen. Ebenso der Aktionszeitraum. Beides kannst du bei Action Panda individuell einstellen. Wie mache ich auf meine Spendenaktion aufmerksam? Nach Erstellung deiner Online-Spendenaktion erhältst du einen individuellen Spendenlink. Diesen kannst du ganz einfach teilen – per E-Mail, Facebook, WhatsApp, etc. Wie kommen die Spenden an den WWF? In dem Moment, wo du deine Aktion auf Action Panda erstellst, fließen die Spenden über das Spendenformular direkt an den WWF. Einen postalischen Dank sowie eine Spendenquittung senden wir den Spender:innen anschließend per Post zu. Wer erhält eine Spendenquittung? Spenden sind steuerlich absetzbar. Sofern uns die Anschrift vorliegt, erhält der Spender bzw. die Spenderin automatisch im Februar des kommenden Jahres eine Spendenquittung mit der Post. Wir sagen Dankeschön! Wir brauchen Menschen wie dich. Menschen, die vorangehen und Gutes tun. Herzlichen Dank für dein besonderes Engagement für unsere Natur und Erde! Übrigens: Gerne berichten wir über aktive Unterstützer:innen. Wir freuen uns über Berichte in Bild und Ton, die wir veröffentlichen können – an spendenaktion[at]wwf.de . Das sagen unsere Unterstützer:innen Sportlich aktiv für einen lebendigen Planeten Es gibt viele Möglichkeiten, wie du dich engagieren und Geld sammeln kannst. Zurück zur Übersicht Besseresser:innen – planetarisch kulinarisch Unsere gegenwärtigen Ernährungssysteme stellen eine der größten Herausforderungen für unseren Planeten und das Fortbestehen der Menschheit dar. Weiterlesen... Datenschutz Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 256 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist. Erfahren Sie mehr Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie unser Team
zuletzt aktualisiert: 10.10.2025
Geben wir den Meeren ihre Stimmen zurück Der WWF ist vor Ort im Einsatz – von den Riffen der Karibik bis in die Tiefen des Nordatlantiks. Mit Ihrer Spende sorgen Sie dafür, dass diese Arbeit für die Meere weitergeht. Loading … Kein anderer Lebensraum der Erde ist so groß – und so verletzlich zugleich. Über 70 Prozent unseres Planeten sind von Ozean bedeckt, doch was darin lebt, gerät zunehmend unter Druck: Netze, die niemand mehr sucht, Müll, der sich in Nahrungsketten festsetzt, und ein Klima, das sich schneller wandelt, als sich viele Arten anpassen können. Noch lässt sich diese Entwicklung aufhalten, wenn wir jetzt handeln. Warum unsere Meere unsere Stimme brauchen Meeresschildkröte auf dem Meeresgrund vor Belize © Julian Hahne / WWF Mesoamerika Ob Hai, Meeresschildkröte oder Wal: Viele Arten stehen an mehreren Fronten gleichzeitig unter Druck. Herrenlose Fischernetze treiben jahrzehntelang durchs Wasser und werden für unzählige Tiere zur tödlichen Falle. Überfischung entzieht ganzen Ökosystemen die Grundlage. Und die Erwärmung der Meere lässt Korallenriffe absterben, die Millionen Arten als Kinderstube und Nahrungsquelle dienen. Der WWF setzt an genau diesen Stellen an: Wir bergen Geisternetze im Mittelmeer, bauen mit lokalen Gemeinden Korallenriffe wieder auf, entwickeln Schutzzonen für bedrohte Tierarten und kämpfen politisch dafür, dass bis 2030 ein Drittel der Weltmeere unter Schutz steht. Das gelingt nur, weil Wissenschaft, Fischerei und Naturschutz gemeinsam an einem Strang ziehen – und weil Menschen wie Sie diese Arbeit finanziell möglich machen. Die Projekte, die beispielweise aus diesen Spenden entstehen, zeigen messbare Erfolge: wiederhergestellte Riffflächen, geborgene Netze, gesicherte Lebensräume. Jeder Euro hilft uns dabei, diese wichtige Arbeit fortzusetzen. Mit Ihrer Hilfe geben wir den Meeren ihre Stimme zurück! Bekomme ich eine Spendenbescheinigung? Spenden an den WWF Deutschland sind gemäß § 10 b Abs. 1 EStG steuerlich abzugsfähig. Für Ihre Spende senden wir Ihnen automatisch jeweils im Februar / März des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung zu. Spenden bis zu einer Höhe von 300 Euro können ohne Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) beim Finanzamt geltend gemacht werden. Wie verwenden wir Ihre Spenden? Grundsätzlich verfolgt der WWF bei seinen Ausgaben mittel- bis langfristige Projektziele, um die Natur dauerhaft und nachhaltig zu schützen. Der WWF Deutschland prüft und steuert seine Ausgaben fortlaufend, um eine sinnvolle und effiziente Verwendung der Einnahmen sicherzustellen. Die Gesamtausgaben ohne Vermögensverwaltung in Höhe von 128,3 Millionen Euro lagen im Geschäftsjahr 2024/2025 geringfügig über Vorjahresniveau (127,0 Millionen Euro). 80 Prozent aller Ausgaben gehen in die Projekt-, Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Für die Betreuung von Fördermitgliedern und anderen Spender:innen wurden etwa 13 Prozent der Gesamtausgaben verwendet. Die Verwaltungsausgaben des WWF sind niedrig. Sie liegen bei 7 Prozent der Gesamtausgaben. Wie vermehren sich Ihre Spenden? Mit zweckungebundenen Spenden, die uns als sogenannte freie Mittel bereitstehen, können wir weitere Mittel bei öffentlichen Gebern beantragen. Beispielsweise beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder bei der Europäischen Union (EU). Mit ihnen gemeinsam können wir dann Projektideen praktisch umsetzen. In vielen Fällen vervierfacht sich so eine Spende. 100 Euro zweckungebundene Spenden können bis zu 400 Euro Projektmittel ergeben. Aus 100€ werden 400€ © wwf Wie schützt der WWF meine Daten? Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 256 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist. Erfahren Sie mehr . Haben Sie weitere Fragen? Besuchen Sie unseren Kontakt- & FAQ-Bereich. Hier finden Sie eine Vielzahl von Antworten und haben auch die Möglichkeit, unseren Infoservice zu kontaktieren. Geben wir den Meeren ihre Stimmen zurück Der WWF ist vor Ort im Einsatz – von den Riffen der Karibik bis in die Tiefen des Nordatlantiks. Mit Ihrer Spende sorgen Sie dafür, dass diese Arbeit für die Meere weitergeht. Loading … Datenschutz Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (SSL, 256 bit), sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist. Erfahren Sie mehr Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie den WWF-Infoservice Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden WWF-Projekten eingesetzt.
zuletzt aktualisiert: 17.08.2026
Medienspiegel 50 Jahre WWF Deutschland 2 50 Jahre WWF Deutschland, 50 Jahre erfolgreiche Arbeit im Natur- und Umweltschutz. Doch zum Feiern blieb nicht viel Zeit. Zu drän- gend sind nach wie vor die Herausforderungen, die vor uns liegen. Der WWF Deutschland hat aus diesem Grund bei all seinen Aktion
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zuletzt aktualisiert: 22.11.2013
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zuletzt aktualisiert: 14.01.2026
Mit dir schaffen wir's Mach mit! ganzes video ansehen Heutige und zukünftige Generationen stehen vor gewaltigen Herausforderungen: Waldbrände, Überflutungen, Eisschmelze, Artensterben und damit einhergehend der Verlust unserer biologischen Vielfalt. Doch noch ist es nicht zu spät, die Zerstörung der Natur aufzuhalten. Um das Ziel, unsere Lebensgrundlage zu bewahren, erreichen zu können, braucht es die Zusammenarbeit von Gesellschaft, Unternehmen und Politik . Wie das ganz praktisch funktioniert, zeigt der WWF immer wieder in seiner ganzheitlichen Projektarbeit . Mit Naturerlebnissen werden Jung und Alt weitergebildet und für den Schutz der Natur sensibilisiert. Durch politische Kampagnenarbeit werden immer wieder zahlreiche Menschen mobilisiert und somit Einfluss auf politische Entscheidungen genommen. Und durch die Beratung von Unternehmen trägt der WWF gezielt zu einer nachhaltigeren Wirtschaft bei. Sei auch du ein Teil des Wandels! Mit dir schaffen wir's. Mit Naturschutz bessere Bedingungen vor Ort schaffen Elefanten © WWF Kenia Schutzgebiete ausweisen, Wildtiere schützen, Wilderei bekämpfen: Der WWF hilft in aller Welt Naturschutzprojekte umzusetzen. Ganz wichtig ist dabei immer die Zusammenarbeit mit den Menschen und Organisationen vor Ort. Die einheimische Bevölkerung vor Ort einzubinden und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen etwa bei Mensch-Wildtier-Konflikten zu suchen, ist dabei fast immer die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Projekt. Ein Ansatz, der auch bei unseren Aktivitäten im Osten Afrikas verfolgt wird. Das Projekt mit dem Namen „Unganisha“ verfolgt das Ziel zusammenhängende Ökosysteme zu bewahren. Schütze die Natur! Mit Bildung Jung und Alt für die Natur begeistern Kanufahrt © Arnold Morascher Ziel des WWF ist es, Menschen die Natur näher zu bringen, um sie für ihren Schutz zu begeistern. Angebote, mehr Zeit in der Natur zu verbringen sind dazu ein erster Schritt. Erlebnistouren und Camps für Kinder und Jugendliche tragen dazu bei, die Menschen für den Einsatz zum Schutz der Umwelt zu motivieren. Diese Naturerlebnisse werden durch ein breites Bildungsangebot für Jung und Alt ergänzt. Denn Bildung ist ein entscheidender Hebel im Prozess der Transformation. Bilde dich weiter! Bleib auf dem Laufenden! Du möchtest auch zukünftig über die Naturschutzprojekte, Unternehmensarbeit, Bildungsangebote und politischen Kampagnen des WWF informiert werden? Dann abonniere jetzt unseren regelmäßigen Newsletter! Mit Unternehmensarbeit die Wirtschaft nachhaltiger gestalten Kundin im Supermarkt © Getty Images / Rido Nicht nur unser Wohlstand, sondern auch die Zerstörung vieler Ökosysteme basiert auf wirtschaftlichen Aktivitäten. Der WWF hat früh erkannt, dass Unternehmen nicht nur Teil des Problems, sondern auch T eil der Lösung sein müssen. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen ist deshalb eine wichtige Säule der WWF-Arbeit. Durch den Einfluss auf Lieferant:innen, Wettbewerber:innen, Mitarbeiter:innen und Konsument:innen sind Unternehmen Schlüsselakteure für eine nachhaltige Entwicklung . Der WWF begleitet Unternehmen auf diesem Weg als unabhängiger Partner und Berater. Erfahre mehr im Video! Mit der Politik schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen Schildkröte © Antonio Busiello / WWF US Damit Umweltschutz erfolgreich sein kann, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen. Die Information und Beratung von politischen Entscheidungstäger:innen , etwa bei der Gesetzgebung, sowohl auf nationaler Ebene als auch im internationalen Kontext, ist deshalb ein zentrales Element der WWF-Arbeit. Darüber hinaus lebt Demokratie vom Mitmachen. Ziel des WWF ist es, der Stimme der Natur Gehör zu verschaffen und dafür Menschen zum Beispiel mit Petitionen zu mobilisieren. Denn mit wachsender Unterstützung aus der Bevölkerung steigt auch der Handlungsdruck auf die Politik . Unterzeichne die Petition! Jetzt teilen und andere zum Mitmachen bewegen! Teilen auf Facebook Teilen auf Bluesky Teilen auf Pinterest Teilen auf Whatsapp
zuletzt aktualisiert: 06.05.2025
Mehrweg – der Elefant im Raum Neue Verpackungsregeln treten in Kraft – doch bei der Förderung von Mehrweg bleiben zentrale Potenziale ungenutzt Passend zum morgigen Welttag des Elefanten treten am 12. August sowohl die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) als auch das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) in Kraft. Insbesondere bei letzterem sind aus Sicht des WWF Deutschland zentrale Bestandteile, wie die konsequente Förderung von Mehrweg auf der Strecke geblieben. Dabei zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre: Die Mehrwegangebotspflicht für Gastronomie und To-go-Anbieter, die Anfang 2023 eingeführt wurde, hat wichtige Impulse gesetzt. Die tatsächliche Nutzung von Mehrwegverpackungen im Außer-Haus-Konsum bleibt jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Ursachen dafür sind vor allem struktureller Natur: mangelnde Finanzierung, fehlender politischer Wille sowie Lücken bei Regulierung und Vollzug. „Mehrweg ist der Elefant im Raum der Verpackungsdebatte. Wir diskutieren über Recycling und Abfallmanagement, setzen aber zu wenig darauf, Abfälle zu vermeiden bevor sie überhaupt entstehen. So ist derzeit völlig unklar, wie die Bundesregierung die in der EU-Verpackungsverordnung vorgesehenen Reduktionsziele erreichen will. Denn eine zentrale Koordinierungsstelle, die die benötigten Strukturen für eine echte Verpackungswende hätte ausarbeiten und finanzieren sollen, wurde ersatzlos aus dem Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz gestrichen“, sagt Laura Griestop, Verpackungsexpertin beim WWF Deutschland. „Wir fordern die Bundesregierung – auch vor dem Hintergrund der ebenfalls morgen in Kraft tretenden EU-Verpackungsverordnung, die eine Förderung von Wiederverwendung und Wiederbefüllung vorsieht – auf, das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz im Rahmen einer zukünftigen Novellierung schnellstmöglich nachzubessern.“ Damit Mehrweg vom Nischenangebot zur selbstverständlichen Wahl wird, muss es zudem als Standard angeboten und Einweg nur auf Nachfrage ausgegeben werden. Erkenntnisse aus der Praxis zeigen, dass sich so die Mehrwegquoten deutlich steigern lassen. Zugleich sieht der WWF Deutschland Städte und Kommunen mit Unterstützung des Bundes in einer Schlüsselrolle. Denn aktuell wird die Mehrwegangebotspflicht vielerorts kaum kontrolliert, weil Kommunen dafür die notwendigen Ressourcen fehlen. „Gesetze allein reichen nicht. Wer Mehrweg vorschreibt, muss auch sicherstellen, dass die Regeln kontrolliert und umgesetzt werden können“, sagt Laura Griestop. Darüber hinaus können Kommunen über Auflagen bei Veranstaltungen, Förderprogramme oder Verpackungssteuern, Mehrweg gezielt fördern und Abfälle reduzieren. „Wir wissen, dass Mehrweg auf Veranstaltungen, wie Konzerten oder einem Marathon, gut funktioniert und umsetzbar ist. Denn nichts landet schneller im Müll als der Einwegbecher auf einer Veranstaltung. Mehrweg sollte hier dringend verpflichtend zum Standard werden - bei Getränken und Speisen. Veranstalter und Kommunen, die hier in eine Vorreiterrolle gegangen sind, haben bereits gezeigt, dass Mehrweg möglich ist und auf große Gästeakzeptanz stößt“, sagt Laura Griestop. Hintergrund Nach drei Jahren endete im Dezember 2025 die Umsetzungsallianz mehrweg.einfach.machen, einem Bündnis aus WWF Deutschland, dem Mehrwegverband Deutschland e. V. und ProjectTogether. Anlass der Gründung war die Einführung der Mehrwegangebotspflicht zum 1. Januar 2023 und die Annahme, dass es neben der Pflicht als wichtigen politischen Impuls mehr Initiativen brauche, um tragfähige Mehrwegsysteme im Außer-Haus-Konsum zu etablieren. Mehr Informationen unter: wegweiser-mehrweg.de WWF Policy Brief „Mehrweg-To-Go: Ein Blick in die Zukunft” Der WWF-Policy-Brief „Mehrweg-To-Go: Ein Blick in die Zukunft” gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Politik auf Bundes- und kommunaler Ebene, um die Verpackungswende erfolgreich voranzubringen. PDF - 1,15 MB Kontakt Julia Dibiasi Pressesprecherin Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Finanzen / Berlin www.wwf.de julia.dibiasi@wwf.de 030 311777438 Bedrohte Arten Der Rückgang der biologischen Vielfalt wird maßgeblich durch menschliches Handeln verursacht. Der WWF setzt sich weltweit für den Schutz bedrohter Arten ein. Erfahren Sie mehr zum Artenschutz Teilen Sie die News Teilen auf Facebook Teilen auf Bluesky Teilen auf Whatsapp
zuletzt aktualisiert: 12.08.2026
Wälder brennen, Feuchtgebiete trocknen aus, Eismassen schmelzen und der Meeresspiegel steigt. Wir kennen diese Bilder und empfinden instinktiv: Da läuft was falsch. Das darf nicht sein. Unsere Eindrücke und die Bilder aus den Medien decken sich mit dem, was die Wissenschaft konstatiert. Auch die 13. Ausgabe des WWF Living Planet Reports belegt dies: Der Verlust setzt sich fort. Alles expandiert, nur die biologische Vielfalt nimmt ab.
zuletzt aktualisiert: 10.09.2020
Der Living Planet Report 2018 zeigt: Während die Tierbestände weiter abnehmen, steigt der Ressourcenverbrauch vieler Gesellschaften weiter an. Der Ökologische Fußabdruck der Menschheit wird immer größer.
zuletzt aktualisiert: 29.06.2022
Die 14. Ausgabe des Living Planet Reports zeigt, wie die Arten- und Klimakrise zusammenhängen und welche Lösungen es für diese Doppelkrise gibt.
zuletzt aktualisiert: 13.10.2022