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Stand: 18.03.2019

Interview: „25.000 Euro für mein Herzensthema Lebendige Meere"

Unser Living Planet Club-Mitglied Horst Bülow engagiert sich für sein Herzensthema „Lebendige Meere“ und hat zu seinem Jubiläum als Vorstandsvorsitzender der Bülow AG eine WWF-Spendenaktion ins Leben gerufen. Mehr als 25.000 Euro hat der begeisterte Segler damit gesammelt, die nun dem Schutz der Meere zugutekommen. Im Interview spricht er über seine Verbindung zur Natur und die Inspiration zum Spendenaufruf.

Living Planet Club-Mitglied Horst Bülow und seine Frau Monika Bülow beim Firmenjubiläum © Bülow AG
Living Planet Club-Mitglied Horst Bülow und seine Frau Monika Bülow beim Firmenjubiläum © Bülow AG

Herr Bülow, Sie haben sich als eines der ersten Gründungsmitglieder des Living Planet Clubs innerhalb des WWF für das Thema „Lebendige Meere“ eingesetzt. Woher kommt Ihre persönliche Präferenz für dieses wichtige, globale Ziel des WWF?

Als langjähriger und begeisterter Segler habe ich viele schöne Stunden auf Gewässern verbracht. Gerne gebe ich hier etwas an die Natur zurück. Ob die zunehmende Belastung der Meere durch Plastikmüll oder Geisternetze in der Ostsee, die dank des WWF wiederholt geborgen werden – es gibt viel zu tun. Die Schönheit der Unterwasserwelt sollte noch besser geschützt werden. Da helfe ich gerne mit.

Sie feierten im Frühjahr 2018 ein Firmenjubiläum als Vorstandsvorsitzender der Bülow AG in Stuttgart. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Initiative ergriffen und eine Spendenaktion für „Lebendige Meere“ ins Leben gerufen. Was hat Sie dazu bewogen?

Nach mehr als einem halben Jahrhundert an der Spitze der Bülow AG dachte ich mir, es wäre sicher sinnstiftend, Spenden für ein Projekt zu sammeln. Häufig fällt es ja ansonsten schwer, als Gast bei einer Jubiläumsfeier oder einem ähnlichen Anlass ein wirklich passendes Geschenk zu finden. Uns geht es ja in mehrfacher Hinsicht sehr gut. Da kam mir die Idee, meine Gäste auf den neuen Living Planet Club, das wichtige Thema der lebendigen Meere und schließlich auch auf den WWF aufmerksam zu machen.

Wie war die Resonanz bei Ihren Gästen auf Ihre Idee?

Neben durchweg positiven Rückmeldungen war ich von den mehr als 25.000 Euro überrascht. Mit rund 60 Spenden hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte den Eindruck, einige haben wohl zum ersten Mal überhaupt an den WWF gespendet. Offenbar passte hier vieles gut zusammen. Vielen Dank an meine Assistentin, Frau Schediwy, und Herrn Werner vom WWF-Team Philanthropie für die Handgriffe im Hintergrund.

Auch in der heimischen Natur haben Sie und Ihre Gattin stets ein wachsames Auge auf wichtige Belange. Was liegt Ihnen hier besonders am Herzen?

Ob der Luchs wieder heimisch wird oder andere seltene Tierarten sich ihren Platz in einem dicht besiedelten Bundesland wie Baden-Württemberg wieder langsam zurückerobern: Hier unterstützen meine Frau und ich gerne. Wenn wir dann bei der Einweihung des Luchs-Infopoints im Oberen Donautal sehen, dass dies für Schulklassen und Wanderer ein toller Anlaufpunkt geworden ist, dann sind wir auch ein wenig stolz, hier maßgeblich mitgewirkt zu haben. Und jedes spannende Wildtier auf einer der Fotofallen fasziniert uns immer wieder!

Der WWF bedankt sich herzlich bei Herrn Bülow für dieses besondere Engagement und für das Interview.

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