Der WWF Deutschland ist tief betroffen von Putins Angriff mitten in Europa. Die Arbeit in den Projektregionen geht weiter.

Die düsteren Geschehnisse in der Ukraine bewegen uns alle und werfen einen Schatten auf die Entwicklung Europas. Der WWF weltweit ist entsetzt über den eskalierenden Krieg, der sowohl gegen die Charta der Vereinten Nationen als auch gegen das humanitäre Völkerrecht verstößt.

Das WWF Netzwerk hat sofortige Hilfen für sein Büro in der Ukraine als auch für den WWF Russland in die Wege geleitet und prüft die weiteren Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten.

„Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine und in besonderem Maße bei unserem Team in Kiew. Wir fühlen ebenso mit unseren Kolleg:innen des WWF Russland, die unter anderem von den Sanktionen betroffen sein werden.“

Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand WWF Deutschland

Die internationale Zusammenarbeit mit dem WWF Russland ist seit langer Zeit sehr eng und verlässlich. Die Liste von gemeinsamen Projekten reicht von der Ausweisung von Naturschutzgebieten in verschiedenen Regionen des Landes, über die Arbeiten zum Erhalt der temperierten und borealen Wälder in der Amur-Region bis hin zu Programmen zum Schutz der Arktis und ihrer Arten. All diese Aktivitäten sind weiterhin dringend notwendig. Russland ist ein Land mit enormen Potenzialen für den internationalen Naturschutz.

Auch wenn die Folgen des aktuellen Konflikts auf unsere Projekte, etwa im Fernen Osten Russlands, noch nicht im Detail absehbar sind, können wir ihnen versichern, dass wir unsere Arbeit sei es zum Schutz des Amur-Tigers, der Rettung der Rentiere oder zur Bewahrung der sibirischen Taiga auch unter erschwerten Bedingungen mit aller Kraft fortsetzen werden.

Die diesjährige Earth Hour stand ganz im Zeichen des Friedens, und so wurde ein gemeinsames Zeichen für Frieden in der Ukraine, in Europa und auf der ganzen Welt gesendet.

Der Frieden zwischen den Menschen ist die Grundlage für den Aufbau einer Zukunft, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. Wir fordern gemeinsam mit unseren Kolleg:innen, den Betroffenen und allen Menschen auf der Welt eine rasche und friedliche Lösung.