Wir wollen einen lebendigen Planeten für uns und unsere Kinder erhalten und müssen deshalb die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen, die biologische Vielfalt bewahren und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben.

Unsere Grundwerte sind Respekt vor Menschen und Natur, Glaubwürdigkeit, Unabhängigkeit und Verantwortung. Wir übernehmen Verantwortung für den Erfolg und für die Folgen unseres Tuns und stellen uns Kritik. Letztere kann in der beim WWF gelebten Kultur immer offen und ohne Furcht vor Repressalien geäußert werden. Die direkte Ansprache ist daher, wenn angemessen, meist der schnellste und beste Weg zu einer Lösung.

In seiner Grundsatzerklärung der Menschenrechte hat sich der WWF ausdrücklich zur Achtung der Menschenrechte bekannt. Dies gilt nicht nur für unsere eigenen Geschäftstätigkeiten, sondern, im Rahmen unserer Möglichkeiten, auch für menschenrechtliche Risiken für potenziell Betroffene unseres Handelns, z.B. in unseren Lieferketten und in der Kooperation mit lokalen Partnern.

In Einklang mit seinem Verhaltenskodex hat sich der WWF dazu verpflichtet, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die frei von unsozialem Verhalten und jeglicher Art von Belästigung ist. Dies soll auf der Grundlage des Respekts vor der Würde des Menschen und der Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Beziehungsstatus, Gesundheitszustand, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung, religiöser oder politischer Anschauungen, beruflicher Funktion oder Hierarchieebene, erreicht werden.

Der WWF lehnt jegliche Form von Diskriminierung, Mobbing, Einschüchterung oder (sexueller) Belästigung ab. Wir haben die moralische und auch gesetzliche Verantwortung, alle Mitarbeitenden, Praktikant: innen, Freiwillige, Ehrenamtliche und sonstige verbundene externe Partner vor Übergriffen dieser Art zu schützen. Daher werden neben der Geschäftsleitung, dem Stiftungsrat sowie den Führungskräften auch alle Mitarbeitenden in die Pflicht genommen, zu einem vertrauensvollen und respektvollen Miteinander beizutragen.

Der WWF nimmt außerdem eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber Betrug und Korruption ein. Der WWF verurteilt und bekämpft die Korruption als eine der Hauptursachen von Armut, Umweltzerstörung und schlechter Regierungsführung. Der WWF erwartet nicht nur von seinen eigenen Mitarbeitenden, sondern auch von Lieferanten, Geschäftspartnern und anderen verbundenen Dritten jederzeit Transparenz, Integrität, einwandfreies persönliches Verhalten sowie die vollumfängliche Beachtung aller anwendbaren Vorschiften zur Prävention von Betrug und Korruption.

Das WWF Environmental and Social Safeguards Framework regelt, wie die grundlegenden Menschenrechtskonventionen in unseren Projekten respektiert und soziale und umweltrechtliche Risiken gemanagt werden. Die im WWF Environmental and Social Safeguards Framework definierten Standards müssen in allen unseren Projekten eingehalten werden.

Alle Mitarbeitende des WWF Deutschland, die Geschäftsleitung, der Stiftungsrat, aber auch unsere Partner, Lieferanten, Geber, Unterstützer sowie sonstige verbundene Dritte sind angehalten, festgestellte oder begründet vermutete Verstöße gegen geltende Gesetze und Vorschriften sowie alle internen Grundsätze und Richtlinien, insbesondere den Verhaltenskodex des WWF Deutschland zu melden.

Meldungen können ohne Furcht vor Repressalien und auch anonym abgegeben werden.

Für die Abgabe von Hinweisen stehen folgende Meldekanäle zur Verfügung:

  1. Compliance-Stelle des WWF Deutschland
    Bei Verdachtsmomenten oder Bedenken zu Gesetzesverstößen (z.B. Betrug, Korruption oder Geldwäsche) oder Fehlverhalten in Bezug auf unseren Verhaltenskodex oder andere Richtlinien können Sie sich an die WWF-Compliance-Stelle wenden.
    compliance(a)wwf.de
     
  2. „EQS-Integrity-Line“ des WWF Deutschland
    Ferner besteht auch die Möglichkeit der Meldung über das extern betriebene Hinweisgebersystem "EQS Integrity Line" des WWF Deutschland. Meldungen sind hier auch anonym möglich.
    https://wwf.integrityline.com/

    Die bei dem externen Anbieter eingegangenen Meldungen werden sodann automatisch an die Compliance-Stelle des WWF Deutschland gesendet. Sofern Sie angegeben haben, anonym bleiben zu wollen, wird die Anonymität selbstverständlich auch bei Weiterleitung gewahrt.
     
  3. „WhistleB“ des WWF International
    Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, das Hinweisgebersystem (WhistleB) des WWF International mit Sitz in der Schweiz zu nutzen.
    https://report.whistleb.com/de/wwf
     
  4. Externe Berichtskanäle

    Wir ermutigen jeden, Meldungen direkt und intern beim WWF Deutschland einzureichen, da solche Compliance-Verstöße unsere zentralen Werte und hohen Standards der Ethik und Integrität gefährden können.

    Es ist jedoch auch möglich, Verstöße auch bei den zuständigen nationalen Behörden zu melden. Informationen dazu, wann und wie gemäß den geltenden Gesetzen und Vorschriften Meldungen abgegeben werden können, lassen sich in der Regel der Website der zuständigen nationalen Behörden entnehmen.

  • Angehörige der BaAka im Dzanga-Sangha-Gebiet © Percy Vogel / WWF Menschenrechte weiter stärken

    In seiner weltweiten Arbeit für den Schutz der Natur und der Menschen vor Ort ist der WWF oft an gefährlichen Orten im Einsatz. Uns ist wichtig, dass wir auch dort auf die Einhaltung von Menschenrechten achten. Weiterlesen ...

  • Ranger in Kenia © Jonathan Caramanus / Green Renaissance / WWF-UK Menschen und Naturschutz

    Das sind die Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit und im Naturschutz. Weiterlesen...

  • Reise in die Zentralafrikanische Republik nach Bayanga im Dzanga-Sangha Nationalpark Naturschutz und menschenrechtliche Sorgfalt

    Der WWF Deutschland legt seinen zweiten Bericht zur menschenrechtlichen Sorgfalt vor. Weiterlesen...